#37566 Ferdinand Hodler (1853-1918)
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Ferdinand Hodler – #37566
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Im Vordergrund erstreckt sich eine Ebene in Gelb- und Grüntönen, die durch ihre flache Gestaltung einen deutlichen Kontrast zu den steil aufragenden Bergen bildet. Vereinzelt sind kleine, rote Strukturen erkennbar, vermutlich Häuser oder Wirtschaftsgebäude, die kaum im Vergleich zur Größe der Landschaft stehen. Sie wirken fast verschwindend gering und unterstreichen die überwältigende Naturkraft.
Die Darstellung ist stilisiert; die Berge erscheinen als vereinfachte Formen, reduziert auf ihre grundlegenden Konturen. Es fehlt an detaillierter Wiedergabe von Einzelheiten – kein Baum, kein Felsvorsprung wird explizit herausgearbeitet. Dies führt zu einer Abstraktion der Landschaft, die den Fokus auf die Gesamtwirkung und das Gefühl des Erhabenen lenkt.
Subtextuell könnte das Werk als Ausdruck einer Ehrfurcht vor der Natur interpretiert werden. Die Größe und Unberührtheit der Berge stehen im Kontrast zur menschlichen Präsenz, die in Form der kleinen Siedlungen angedeutet wird. Es entsteht ein Eindruck von Distanz und Respekt gegenüber den Naturgewalten. Die reduzierte Farbpalette und die vereinfachte Darstellung könnten zudem eine melancholische Stimmung hervorrufen, eine Ahnung von Vergänglichkeit und der Unausweichlichkeit des Wandels in der Natur. Die Komposition suggeriert eine gewisse Isolation; die Landschaft wirkt unberührt und weit entfernt vom menschlichen Alltag.