Gustave Loiseau – The Quay of Hotel-de-Ville, Paris, 1918 Sotheby’s
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Sotheby’s – Gustave Loiseau - The Quay of Hotel-de-Ville, Paris, 1918
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Hintergrund erhebt sich eine Bebauung, die vermutlich einen Teil des Stadtbildes darstellt. Die Häuser sind dicht aneinander gereiht und scheinen auf einer leichten Erhöhung zu liegen. Ihre Dächer weisen unterschiedliche Farben auf, was dem Bild eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Ein einzelner Turm ragt über die restliche Bebauung hinaus und zieht den Blick in die Höhe.
Die Farbgebung ist charakteristisch für einen impressionistischen Ansatz. Dominieren Grün-, Grau- und Brauntöne, so werden diese durch vereinzelte Farbtupfer von Gelb und Rot aufgehellt. Die Pinselstriche sind kurz und fragmentiert, was eine flüchtige, fast vibrierende Wirkung erzeugt. Das Licht scheint gedämpft zu sein, möglicherweise aufgrund einer trüben Atmosphäre oder eines bewölkten Himmels.
Die Komposition wirkt ruhig und besinnlich. Es fehlen offensichtliche Bewegungselemente oder menschliche Figuren, die das Geschehen beleben könnten. Dies verstärkt den Eindruck von Stille und Kontemplation. Die Darstellung des Wassers im Vordergrund, das sich in schimmernden Reflexionen der umliegenden Gebäude zeigt, trägt zur Atmosphäre der Melancholie bei.
Es könnte interpretiert werden, dass das Bild eine Momentaufnahme des Alltagsfarns einfangen will, ohne ihn zu dramatisieren oder zu verändern. Die Betonung liegt auf dem atmosphärischen Eindruck und der Wiedergabe von Licht und Farbe. Der einzelne Turm im Hintergrund könnte als Symbol für die Geschichte und Tradition der Stadt stehen, während das Boot am Kai eine Verbindung zur Bewegung und zum Wandel suggeriert. Insgesamt hinterlässt das Werk einen Eindruck von stiller Schönheit und zeitloser Poesie.