Claude Monet – The Waterlilies, 1904 Sotheby’s
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Sotheby’s – Claude Monet - The Waterlilies, 1904
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Auf dieser grünen Fläche schwimmen Seerosen, dargestellt durch leuchtende Weiß- und Rosatöne. Sie sind nicht einzeln herausgearbeitet, sondern scheinen in Gruppen zu erscheinen, ihre Formen verschwimmen teilweise mit der Umgebung. Die Blüten sind oft nur angedeutet, was eine gewisse Flüchtigkeit und Vergänglichkeit suggeriert. Es entsteht ein Eindruck von Unendlichkeit und Weite, da die Horizontlinie kaum erkennbar ist und der Betrachter das Gefühl hat, in die Szene einzutauchen.
Die Komposition wirkt harmonisch und beruhigend, doch gleichzeitig birgt sie eine subtile Melancholie. Die gedämpfte Farbgebung und die verschwommene Darstellung erzeugen eine Atmosphäre der Kontemplation. Es scheint, als ob der Künstler nicht primär an einer realistischen Wiedergabe interessiert sei, sondern vielmehr an der Erfassung eines flüchtigen Augenblicks, eines Eindrucks von Licht und Farbe auf dem Wasser. Die Abwesenheit klarer Strukturen und die Betonung des Farbenspiels lassen den Betrachter in eine meditative Stimmung versinken und laden dazu ein, sich selbst im Bildraum zu verlieren. Es ist weniger eine Darstellung einer konkreten Landschaft als vielmehr eine Projektion innerer Empfindungen und Stimmungen auf die Natur.