Edgar Degas – Woman Standing, 1867-68 Sotheby’s
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Sotheby’s – Edgar Degas - Woman Standing, 1867-68
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Die Darstellung wirkt spontan und skizzenhaft, was einen Eindruck von Unmittelbarkeit vermittelt. Die Linienführung ist flüchtig und dynamisch, sie fangen die Bewegung des Gewandes und den leicht gebeugten Körper ein. Der Künstler hat mit pastellartigen Strichen gearbeitet, um eine subtile Schattierung zu erzeugen und der Figur räumliche Tiefe zu verleihen.
Die Komposition ist schlicht gehalten; die Frau nimmt fast das gesamte Bildformat ein. Dies lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf ihre Gestalt und ihren Ausdruck. Die Wahl des dunklen Hintergrunds verstärkt den Kontrast zur hellen Figur und betont deren Isolation.
Es könnte sich um eine Momentaufnahme handeln, eingefangen in einem Augenblick der Reflexion oder inneren Einkehr. Der Blick nach unten deutet möglicherweise auf eine innere Auseinandersetzung hin, während die Haltung eine gewisse Verletzlichkeit offenbart. Die Darstellung ist weniger an einer idealisierten Schönheit interessiert als vielmehr an der Erfassung eines flüchtigen Moments und des psychologischen Zustands der dargestellten Person. Es entsteht ein Eindruck von Intimität, als ob man Zeuge eines privaten Augenblicks wird.