Henri Lebasque – The Lebasque Family near the Water, 1917 Sotheby’s
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Sotheby’s – Henri Lebasque - The Lebasque Family near the Water, 1917
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Der Vordergrund wird dominiert von üppigem Grün, das mit einer lockeren Pinseltechnik gemalt wurde und den Eindruck eines wilden, ungepflegten Rasens erweckt. Mehrere Figuren sind in diese grüne Fläche integriert: Kinder spielen miteinander, eine Frau hält ein Baby im Arm, während eine weitere Frau, vermutlich die Mutter, aufmerksam zusieht. Die Gestalten sind nicht detailliert ausgearbeitet; ihre Identität verschwimmt fast mit der Umgebung, was einen Eindruck von flüchtiger Beobachtung und Momentaufnahme vermittelt.
Die Farbpalette ist warm und sonnig, dominiert von Grüntönen, Rosatönen und Gelbtönen. Diese Farben verstärken das Gefühl von Wärme und Behaglichkeit. Die Lichtführung deutet auf einen hellen Tag hin, wobei die Schatten weich und diffus sind. Die Bäume im Hintergrund, grob mit Pinselstrichen angedeutet, bilden eine natürliche Kulisse und tragen zur Tiefe der Szene bei.
Es liegt ein Hauch von Melancholie über dem Bild. Die Figuren wirken distanziert, fast verloren in ihren eigenen Gedanken. Das ovale Format verstärkt diesen Eindruck, indem es die Szene wie einen vergessenen Moment aus der Vergangenheit einzufassen scheint. Die fehlende Interaktion zwischen den Familienmitgliedern und das allgemeine Gefühl der Isolation lassen Raum für Interpretationen über familiäre Beziehungen und die Vergänglichkeit des Glücks. Es könnte sich um eine Reflexion über die gesellschaftlichen Veränderungen der Zeit handeln, in der das Bild entstanden ist – ein Zeitalter des Umbruchs und der Unsicherheit, das selbst idyllische Szenen mit einem Gefühl der Entfremdung durchziehen konnte. Die Einfachheit der Komposition und die lockere Malweise lassen zudem eine gewisse Distanzierung des Künstlers von dem dargestellten Ereignis erkennen; es ist weniger eine detaillierte Darstellung als vielmehr ein impressionistischer Eindruck eines Augenblicks.