#38633 Esteban Frances
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Esteban Frances – #38633
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Besonders hervorstechend ist jedoch der Kopfbereich. Anstelle eines menschlichen Gesichts thront hier ein Schmetterling, dessen Flügel in einem Muster aus Weiß, Grau und zarten Farbtönen dargestellt sind. Die Fühler des Insekts erstrecken sich wie spitze Stacheln nach oben und verleihen dem Gesamtbild eine leicht beunruhigende Note. Um den Kopfbereich herum befindet sich ein gelb-goldenes Schmuckstück oder eine Art Kragen, der mit weiteren stilisierten Schmetterlingsmotiven verziert ist.
Die Haltung der Figur wirkt fragil und gleichzeitig herausfordernd. Die Arme sind ausgestreckt, die Hände leicht geöffnet, als ob sie etwas anbieten oder empfangen würden. Der Blick, soweit er durch das Insekten-Gesicht erkennbar ist, scheint nach vorne gerichtet, aber ohne klare Zielrichtung.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, wobei der Grünton des Körpers und das Gelb-Gold des Schmuckstücks die dominanten Elemente bilden. Die zarten Farbtöne des Schmetterlingskontrasts erzeugen einen leichten Hauch von Zartheit, der jedoch durch die ungewöhnliche Kombination mit dem grünen Körper wieder ins Gegenteil verkehrt wird.
Subtextuell könnte die Zeichnung als eine Auseinandersetzung mit Identität und Transformation interpretiert werden. Die Verschmelzung des menschlichen Körpers mit den Elementen eines Schmetterlings deutet auf einen Wandel, eine Metamorphose hin. Der Schmetterling steht hier möglicherweise für Vergänglichkeit, Schönheit und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Gleichzeitig könnte die Darstellung auch als Kommentar zur Entfremdung des Menschen von seiner natürlichen Umgebung gelesen werden, wobei die Künstlerin die Grenzen zwischen Mensch und Natur verwischt. Die leicht beunruhigende Atmosphäre der Zeichnung verstärkt den Eindruck einer existentiellen Frage – wer oder was ist diese Figur eigentlich?