Foxhunting – Coming to a Fence (Full Cry) William Joseph Shayer (1811-1892)
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William Joseph Shayer – Foxhunting - Coming to a Fence (Full Cry)
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Hinter ihm folgen weitere Jäger zu Pferde, deren Figuren in der Ferne etwas verschwommener dargestellt sind, was die Tiefe des Raumes betont und den Eindruck von Bewegung verstärkt. Die Farbgebung ist gedämpft gehalten; erdige Töne dominieren das Landschaftsbild, wobei vereinzelte Farbtupfer – insbesondere das Rot der Jagdkleidung – Akzente setzen. Der Himmel ist in bläulichen Grautönen gemalt, was eine kühle Atmosphäre erzeugt und den Fokus auf die Szene im Vordergrund lenkt.
Die Darstellung der Landschaft wirkt wenig detailliert; Bäume ohne Laub ragen in den Himmel, und das Gelände ist eher angedeutet als präzise wiedergegeben. Dies verstärkt den Eindruck von Geschwindigkeit und Bewegung, da die Umgebung zu einem verschwommenen Hintergrund wird. Die Komposition ist auf die Dynamik der Jagd ausgerichtet; die diagonale Linie des Baumstamms führt das Auge in die Szene hinein und lenkt die Aufmerksamkeit auf das springende Pferd.
Subtextuell lässt sich hier eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen erkennen. Die Fuchsjagd war traditionell ein Privileg der Oberschicht, und die Darstellung suggeriert eine ungezügelte Freude an der Macht und Kontrolle über Natur und Tierwelt. Der Kontrast zwischen den elegant gekleideten Jägern und dem ungezähmten Charakter des Pferdes könnte als Metapher für das Verhältnis von Mensch und Natur interpretiert werden – ein Verhältnis, das geprägt ist von Dominanz und Ausbeutung. Die Szene vermittelt eine Atmosphäre der Aufregung und des Abenteuers, birgt aber gleichzeitig einen Hauch von Melancholie angesichts des Verlusts einer traditionellen Lebensweise oder der Vergänglichkeit der Jagd als solches.