The infant Moses trampling Pharoah’s crown Nicolas Poussin (1594-1665)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Nicolas Poussin – The infant Moses trampling Pharoah’s crown
Ort: Louvre (Musée du Louvre), Paris.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Um das Kind herum entfaltet sich ein chaotisches Tableau menschlicher Reaktionen. Eine weibliche Figur, vermutlich Moses’ Mutter oder eine Amme, blickt mit Anspannung und vielleicht auch mit einer Mischung aus Angst und Stolz auf das Kind. Sie greift in eine Bewegung, die entweder als Beschützung oder als Versuch der Eindämmung interpretiert werden kann.
Auf der rechten Seite sitzt eine weitere Frau in prächtiger Gewandung, möglicherweise eine Vertraute des Pharaos. Ihr Gesichtsausdruck ist von Überraschung und Entsetzen geprägt. Sie scheint die Situation mit Unverständnis zu betrachten. Ein Mann, vermutlich der Pharao selbst oder ein hochrangiger Beamter, scheint ebenfalls in Aufruhr zu sein. Seine Hände sind erhoben, was eine Geste des Protestes oder der Verzweiflung andeuten könnte.
Im Hintergrund bevölkern weitere Personen den Raum. Einige scheinen die Szene zu beobachten, während andere in fieberhafter Eile zu agieren. Ein Mann am rechten Bildrand, möglicherweise ein Diener oder Wächter, scheint in Panik zu geraten und weicht zurück.
Die Farbgebung ist von warmen, erdigen Tönen dominiert, die durch das orangefarbene Tuch im Hintergrund verstärkt werden. Diese Farbwahl trägt zur Intensität der Szene bei und erzeugt eine Atmosphäre der Spannung und des Dramas. Die Beleuchtung ist theatralisch und lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf das Kind und die Krone.
Die subtextuelle Bedeutung der Darstellung ist vielschichtig. Hier sehen wir eine symbolische Auseinandersetzung zwischen Unterwerfung und Freiheit, zwischen Autorität und Rebellion. Das Kind, das die Krone zertritt, steht für die Hoffnung auf Befreiung und die Infragestellung etablierter Machtstrukturen. Die Reaktion der umstehenden Personen verdeutlicht die Unsicherheit und die möglichen Konsequenzen, die mit solchen Handlungen einhergehen können. Die Szene kann als Allegorie für den Kampf gegen Unterdrückung und die Suche nach Gerechtigkeit interpretiert werden. Die Darstellung betont die Verletzlichkeit des Kindes, gleichzeitig aber auch seine unerschütterliche Entschlossenheit und den Glauben an eine bessere Zukunft.