Sharper Native Americans Karl Bodmer
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Karl Bodmer – Sharper Native Americans | 57
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Der Mann auf der rechten Seite trägt einen Hut aus Tierfell, der mit zusätzlichen Federn und Verzierungen geschmückt ist. Sein Gesicht ist heller als das des Mannes links und mit feinen Linien bemalt. Er ist in eine Art Umhang oder Jacke gekleidet, deren Fellbesatz einen wilden Eindruck vermittelt. Auch er blickt direkt und unvermittelt den Betrachter an.
Zwischen den beiden Männern ragt eine lange Speer oder Stab mit zahlreichen, herabhängenden Federn auf. Die Farbgebung dieser Federn wiederholt das Rot des Kopfschmucks, wodurch eine visuelle Verbindung entsteht.
Die Komposition wirkt trotz der Frontalität der Figuren durch die unterschiedlichen Details und Texturen dynamisch. Die Darstellung vermittelt eine gewisse Würde und Stärke. Die Details der Kleidung und Schmuckstücke deuten auf eine formale Bedeutung hin, möglicherweise auf Stammeszugehörigkeit oder sozialen Status.
Ein möglicher Subtext der Darstellung könnte in der Ambivalenz zwischen der Darstellung von „Wildheit“ – durch die Fellkleidung und die Bemalung – und dem Bemühen um Repräsentation und Würde liegen. Die direkten Blicke der Männer könnten eine Herausforderung an den Betrachter darstellen, ihn zur Auseinandersetzung mit der fremden Kultur aufzufordern. Die sorgfältige Darstellung der Details lässt zudem den Schluss zu, dass es sich um eine absichtliche und wohlüberlegte Darstellung handelt, die über eine bloße Aneignung hinausgeht.