Self-Portrait at the Age of 83 William Powell Frith (1819-1909)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
William Powell Frith – Self-Portrait at the Age of 83
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Darstellung ist geprägt von einer gewissen Schlichtheit. Die Details sind nicht übermäßig ausgearbeitet, was einen Fokus auf die charakteristische Physiognomie des Porträtierten lenkt. Das Gesicht trägt die Spuren der Zeit: tiefe Furchen um Mund und Augen zeugen von gelebtem Leben, während die dünner werdenden Haare und die faltige Haut das hohe Alter unterstreichen. Die Beleuchtung ist dramatisch; sie konzentriert sich auf das Gesicht und den Bart, wodurch diese Bereiche hervorgehoben werden, während der Hintergrund in Dunkelheit versinkt. Dies verstärkt den Eindruck von Isolation und Kontemplation.
Der Bart, dicht und weiß, bildet einen deutlichen Kontrast zum dunklen Anzug und wirkt gleichzeitig wie ein Zeichen von Würde und Erfahrung. Die Hände sind nur schematisch angedeutet, was die Aufmerksamkeit noch stärker auf das Gesicht lenkt.
Die Malweise ist eher locker und expressiv; Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Textur der Oberfläche bei. Dies verleiht dem Porträt eine gewisse Lebendigkeit und vermeidet eine zu starre oder formale Darstellung.
Subtextuell könnte dieses Selbstporträt als Reflexion über das Leben, die Vergänglichkeit und die Akzeptanz des Alters interpretiert werden. Der direkte Blick des Porträtierten wirkt herausfordernd und gleichzeitig einladend; er scheint den Betrachter dazu auffordern, sich mit ihm auf einer tieferen Ebene zu verbinden und seine Lebenserfahrung zu reflektieren. Die Dunkelheit des Hintergrunds könnte als Metapher für die Unsicherheit der Zukunft oder das Ende eines Lebensabschnitts verstanden werden. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Resignation, aber auch von innerer Stärke und Weisheit.