Self Portrait Jean Baptiste Siméon Chardin (1699-1779)
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Jean Baptiste Siméon Chardin – Self Portrait
Ort: Louvre (Musée du Louvre), Paris.
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Er trägt eine weiße, mit einem blauen Band befestigte Kopfbedeckung, die zusammen mit dem dunklen, fast schwarzen Band und der großen Schleife im Haar einen gewissen, fast theatralischen Charakter verleiht. Die Brille, die er trägt, betont seine Aufmerksamkeit für Details und unterstreicht seinen Beruf als Künstler.
Auf der rechten Seite des Bildes ist ein Teil einer Staffelei mit einem Pinsel zu erkennen. Dies verweist eindeutig auf seine Tätigkeit als Maler und platziert ihn im Schaffensprozess. Die Hände, die den Pinsel halten, sind ebenfalls gezeichnet und tragen die Zeichen der Arbeit.
Das Farbschema ist gedämpft, dominiert von Grau-, Weiß- und Brauntönen. Diese Farbpalette verstärkt den Eindruck von Alter und Würde. Ein gewisses Maß an Melancholie scheint aus dem Bild hervorzustrahlen, mag aber auch durch die direkte und ungeschönte Darstellung des Alters bedingt sein.
Der Künstler scheint hier weniger auf eine idealisierte Darstellung aus zu sein, sondern präsentiert sich in seiner Realität – mit allen Zeichen der Zeit und der Arbeit. Dies verleiht dem Selbstbildnis eine gewisse Authentizität und Intimität. Man kann den Eindruck gewinnen, dass er den Betrachter einlädt, sich mit seiner eigenen Sterblichkeit und dem Werdegang eines Künstlers auseinanderzusetzen. Es ist ein Porträt, das mehr als nur ein Abbild ist; es ist ein Zeugnis eines gelebten Lebens und einer künstlerischen Laufbahn.