Mermaids Ivan Kramskoy (1837-1887)
Ivan Kramskoy – Mermaids
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Maler: Ivan Kramskoy
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Das Gemälde "Meerjungfrauen" wurde von dem russischen Künstler Iwan Nikolajewitsch Kramskoi nach der "Maiennacht" von N.W. Gogol gemalt. Der Maler hat den Traum seiner Hauptfigur Levko ziemlich frei interpretiert, wobei er den Schwerpunkt nicht auf sein Thema, sondern auf das Bild einer magischen Mondnacht in der Ukraine legte. Der Betrachter sieht ein überwuchertes und mit Baumstämmen bedecktes Flussufer, an dem eine malerische Gruppe von ertrunkenen Frauen friedlich sitzt.
Beschreibung des Gemäldes "Meerjungfrauen" (Mai-Nacht) von Ivan Kramskoi
Das Gemälde "Meerjungfrauen" wurde von dem russischen Künstler Iwan Nikolajewitsch Kramskoi nach der "Maiennacht" von N.W. Gogol gemalt. Der Maler hat den Traum seiner Hauptfigur Levko ziemlich frei interpretiert, wobei er den Schwerpunkt nicht auf sein Thema, sondern auf das Bild einer magischen Mondnacht in der Ukraine legte.
Der Betrachter sieht ein überwuchertes und mit Baumstämmen bedecktes Flussufer, an dem eine malerische Gruppe von ertrunkenen Frauen friedlich sitzt. Ihre zarten Figuren werden vom Vollmond beleuchtet, was sie noch wackeliger und unwirklicher erscheinen lässt. Die Gesichter der Mädchen sind traurig und düster, alle sind sie in einem dystopischen Zustand der Verzweiflung.
Oben rechts im Hintergrund steht ein altes Herrenhaus, während der dunkle, dichte Wald links außer Sichtweite liegt. Die Farbgebung des Gemäldes ist düster und ruhig, wobei die Düsternis der Farben durch das wunderschön gemalte Mondlicht, das die Szene großzügig beleuchtet, etwas gemildert wird.
Kramskoy war verzaubert von der Welt der ukrainischen Volksmärchen mit Teufeln, Hexen und Meerjungfrauen, weshalb er dieses Thema wählte. Kramskoj interessierte sich nicht für die Korrespondenz zu Gogols Werk; er wollte die Schönheit der ukrainischen Märchennacht vermitteln, ebenso wie sein Mitgefühl für die armen Nixenmädchen, die einfachen Bäuerinnen, die ihr irdisches Dasein auf tragische Weise beendeten.
In diesem Gemälde beschloss Kramskoy, eine für einen Maler recht schwierige Aufgabe zu übernehmen - das Mondlicht so darzustellen, dass es auf dem Bild aussieht, als wäre es real. Der Maler hat lange an diesem Bild gearbeitet und versucht, "den Mond richtig einzufangen", wie er selbst sagt. Obwohl er mit der endgültigen Version des Gemäldes nicht ganz zufrieden war, bemerkten die Kritiker, dass es Kramskoi gelungen sei, die Fantasie und den märchenhaften Charakter des Themas zu vermitteln und ein Partikel des Mondlichts in seinem Werk einzufangen.
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Diese Figuren sind in weite, fließende Gewänder gehüllt, die im diffusen Licht silbern schimmern. Ihre Haltung ist gelassen, fast entrückt, und sie scheinen eine gewisse Harmonie untereinander zu empfinden. Die Körper sind schlank und lang, die Gesichter jedoch im Schatten verborgen, was ihnen eine geheimnisvolle Aura verleiht.
Am Ufer, leicht erhöht gelegen, versammelt sich eine Gruppe von Personen in ähnlichen Gewändern. Sie beobachten die auftauchenden Gestalten mit einer Mischung aus Faszination und Respekt. Ein einzelnes Häuschen thront am Hang, dessen Fenster ein warmes, gelbliches Licht ausstrahlen. Es bildet einen Kontrast zur kalten, dunklen Umgebung und könnte als Symbol für menschliche Zivilisation und Geborgenheit gedeutet werden.
Die Farbgebung ist gedämpft und von dunklen Tönen dominiert, was die Atmosphäre des Bildes zusätzlich verstärkt. Die wenigen hellen Akzente, wie das Mondlicht auf dem Wasser und das Licht im Fenster, lenken den Blick und betonen die geheimnisvolle Stimmung.
Die Darstellung lässt auf eine mythologische oder märchenhafte Szene schließen. Es könnte sich um eine Vision, einen Traum oder eine Legende handeln. Die Meerjungfrauen oder ähnliche Wasserwesen könnten für das Unbewusste, das Mystische oder das Verborgene stehen, während die Menschen am Ufer die rationale Welt repräsentieren. Der Kontrast zwischen den beiden Gruppen deutet auf eine Spannung zwischen der menschlichen Welt und den übernatürlichen Kräften der Natur hin.
Die Szene vermittelt ein Gefühl von stiller Kontemplation und erhabener Melancholie. Der Betrachter wird in eine Welt des Geheimnisses und der Sehnsucht entführt, in der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Die Komposition, die die Figuren in eine horizontale Linie anordnet, erzeugt eine ruhige und harmonische Wirkung, die die geheimnisvolle Atmosphäre des Bildes unterstreicht.