#11150 Roelandt Jacobsz Savery (1576-1639)
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Roelandt Jacobsz Savery – #11150
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Die Tierwelt ist ausgesprochen vielfältig und umfasst sowohl wilde als auch domestizierte Arten. Löwen liegen neben Schafen, Hirsche grasen in der Nähe von Rindern, Vögel bevölkern den Himmel und die Äste der Bäume. Diese Harmonie zwischen Raubtieren und Beutetieren deutet auf einen Zustand ursprünglicher Unschuld und Gleichgewicht hin.
Besonders auffällig ist die Darstellung einer weiblichen Figur inmitten dieser Tierwelt. Sie scheint eine zentrale Rolle zu spielen, möglicherweise als Verkörperung von Natur oder Fruchtbarkeit. Ihre Pose wirkt ruhig und gelassen, fast schon andächtig, während sie das Geschehen um sich herum beobachtet. Sie wird von einigen Tieren umgeben, was ihre Verbundenheit mit der Tierwelt unterstreicht.
Der Himmel ist leicht bewölkt, aber dennoch hell erleuchtet, was eine Atmosphäre des Friedens und der Hoffnung vermittelt. Die Farbpalette ist warm gehalten, mit vielen Grüntönen, Brauntönen und Gelbtönen, die die üppige Natur hervorheben. Die Lichtführung ist weich und diffus, wodurch ein sanfter, fast traumhafter Eindruck entsteht.
Subtextuell scheint das Werk eine Vision einer verlorenen Paradieses zu vermitteln – einen Ort der Harmonie, des Friedens und der Unschuld, in dem Mensch und Tier in Einklang miteinander leben. Die Darstellung der Tiere als friedliche Nachbarn deutet auf ein Idealbild von Natur und Gemeinschaft hin. Die zentrale Figur könnte als Symbol für die Bewahrerin dieses Paradieses interpretiert werden, eine Hüterin des Gleichgewichts zwischen Mensch und Natur. Es liegt eine Sehnsucht nach einer ursprünglichen Welt vor, in der Konflikte und Gewalt keine Rolle spielen.