VALDES LEAL Juan de Finis Gloriae Mundi Juan de Valdés Leal (1622-1690)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Juan de Valdés Leal – VALDES LEAL Juan de Finis Gloriae Mundi
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Zwei Schalen, links und rechts vom Körper platziert, verstärken diese Thematik. In der linken Schale befinden sich Früchte, ein Brotstück und eine weitere Ansammlung von Schädeln, beschriftet mit NIMIS. Die rechte Schale enthält ebenfalls Früchte und einen Kelch, versehen mit der Bezeichnung NIMENOS. Diese Beschriftungen lassen auf eine Überlegung über Maß und Genuss schließen – möglicherweise eine Kritik an übermäßigem Konsum oder weltlichen Vergnügungen.
Über dem Podest erhebt sich ein Kreuz, das von einer geisterhaften Gestalt gehalten wird. Die Figur scheint aus einem Nebel emporzusteigen, was auf eine transzendente Sphäre hindeutet und möglicherweise die Erlösung oder den Übergang ins Jenseits symbolisiert. Das Licht fällt dramatisch auf den Körper und die Schalen, während der Hintergrund in Dunkelheit gehüllt ist, was die Kontraste zwischen Leben und Tod, irdischem Dasein und spiritueller Dimension verstärkt.
Am unteren Bildrand findet sich eine Inschrift: FINIS GLORIE MUNDI. Dieser lateinische Text bedeutet „Das Ende des Ruhmes der Welt“ und fasst das zentrale Thema des Werkes prägnant zusammen – die Vergänglichkeit aller irdischen Errungenschaften und Freuden.
Die Komposition ist dicht und komplex, wobei die Elemente sorgfältig angeordnet sind, um eine Atmosphäre von Melancholie und Kontemplation zu erzeugen. Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von dunklen Brauntönen und Grau, mit vereinzelten Akzenten in Rot und Weiß, die Aufmerksamkeit auf bestimmte Details lenken. Insgesamt vermittelt das Werk eine tiefgründige Reflexion über die menschliche Existenz, ihre Grenzen und die unausweichliche Konfrontation mit dem Tod. Es ist ein Mahnmal, das zur Besinnung auf spirituelle Werte auffordert.