Crucifixion of St Andrew Giovanni Antonio Pellegrini (1675-1741)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Giovanni Antonio Pellegrini – Crucifixion of St Andrew
Ort: San Stae (San Eustachio), Venice, Italy
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition wird dominiert von einer dynamischen Bewegung. Zwei weitere Männer umringen die zentrale Figur. Einer von ihnen, mit einem dunklen Helm bedeckt, scheint eine aktive Rolle im Geschehen zu spielen – möglicherweise als Verfolger oder Henker. Er hält einen Stab oder ein ähnliches Werkzeug in der Hand, das auf den Körper des Opfers gerichtet ist. Der zweite Mann, gekleidet in grüne und rote Gewänder, wirkt eher wie ein Zeuge oder gar ein Beschützer, obwohl seine Geste – er scheint sich vorzustoßen – auch eine gewisse Aggressivität andeutet.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und von einem diffusen Licht durchzogen, das die Szene zusätzlich betont. Im oberen Bildbereich sind undeutliche Strukturen erkennbar, die an Holzkonstruktionen erinnern, was auf einen Kreuzigungsort hindeuten könnte. Eine Gruppe weiterer Personen im Hintergrund, nur schemenhaft dargestellt, verstärkt den Eindruck einer öffentlichen Hinrichtung oder eines dramatischen Ereignisses.
Die Farbgebung ist intensiv und kontrastreich. Das Rot der Gewänder des Mannes rechts sticht hervor und lenkt den Blick auf ihn. Die dunklen Töne im Hintergrund erzeugen eine Atmosphäre von Bedrohung und Verzweiflung. Der Einsatz von Licht und Schatten verstärkt die Dramatik der Szene und betont die körperliche Qual des Opfers.
Subtextuell scheint es um Themen wie Leiden, Opferbereitschaft und möglicherweise auch um Widerstand zu gehen. Die Darstellung des schmerzverzerrten Gesichts des Protagonisten ruft Empathie hervor und fordert den Betrachter auf, sich mit seinem Leid auseinanderzusetzen. Die Anwesenheit der anderen Figuren deutet auf eine komplexe Dynamik von Tätern, Zeugen und möglicherweise auch Unterstützern hin. Die gesamte Darstellung ist von einer starken emotionalen Intensität geprägt, die den Betrachter unmittelbar in das Geschehen hineinzieht. Es scheint sich um einen Moment höchster Not zu handeln, der sowohl körperliches als auch seelisches Leid widerspiegelt.