Penitent Magdalene Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610)
Michelangelo Merisi da Caravaggio – Penitent Magdalene
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Maler: Michelangelo Merisi da Caravaggio
Historischen Berichten zufolge wurde eines von Caravaggios zutiefst religiösen Gemälden mit dem Titel Büßende Maria Magdalena bis 1597 fertiggestellt. Zahlreiche biblische Themen haben die Seele der barocken Bildhauer besonders berührt. Der italienische Maler Caravaggio schuf die meisten seiner Meisterwerke in Rom, damals das Zentrum der Kunst in ganz Europa. Auch seine berühmte "Maria Magdalena" wurde in dieser Stadt gemalt. Caravaggios Pinselführung ist durch die reiche Farbskala der Leinwand und das gekonnte Spiel des Lichts sofort zu erkennen.
Beschreibung von Caravaggios Gemälde der büßenden Maria Magdalena
Historischen Berichten zufolge wurde eines von Caravaggios zutiefst religiösen Gemälden mit dem Titel Büßende Maria Magdalena bis 1597 fertiggestellt. Zahlreiche biblische Themen haben die Seele der barocken Bildhauer besonders berührt. Der italienische Maler Caravaggio schuf die meisten seiner Meisterwerke in Rom, damals das Zentrum der Kunst in ganz Europa. Auch seine berühmte "Maria Magdalena" wurde in dieser Stadt gemalt.
Caravaggios Pinselführung ist durch die reiche Farbskala der Leinwand und das gekonnte Spiel des Lichts sofort zu erkennen. Der Hintergrund des Gemäldes ist ganz in Dunkelbraun gehalten. Nur ein kleines Stück helles Licht fällt von irgendwo oben auf die Ecke des Gemäldes. Die Figur der Heldin des Künstlers mit den neben ihr liegenden Gegenständen ist ebenfalls beleuchtet.
Eine junge Frau sitzt auf einem niedrigen Stuhl in der Mitte des Bildes. Sie trägt ein weißes Seidenhemd. Das Korsagenkleid ist mit Damastornamenten verziert. Ein langer Schleier umhüllt die Figur der Heldin. Alle Arten von Schmuck - Ohrringe, Perlen und Halsketten - liegen neben ihr auf dem Boden. Daneben steht ein durchsichtiger Krug mit Wasser. Nach dem Waschen löst sich das dichte braune Haar des Mädchens.
Caravaggio zeigt meisterhaft die Gefühle der Magdalena. Sie faltet die Hände vor sich in Hilflosigkeit. Das Haupt der ehemaligen Hure ist gesenkt, ihre Augen sind geschlossen. Aber in ihrer Darstellung ist keine Reue zu erkennen. Vielmehr ist es eine harte Resignation gegenüber den Härten des Lebens, Müdigkeit und Untergang.
Es scheint, dass ihr sogar Tränen über das Gesicht laufen und die ganze Bitterkeit ihrer Seele offenbaren.
Der Maler lud das Mädchen Anna Bianchini zu seinem Thema ein. Sie war eine junge, sündige Frau von sechzehn Jahren, die ihren Körper für ihre Not eintauschte. Sie erzählte dem Maler eine schwierige Lebensgeschichte. Er fand ihr Bild für das Gemälde "Büßende Magdalena" am geeignetsten.
Die religiöse Leinwand wurde sowohl mit Kritik als auch mit Lob bedacht. Jetzt ist es in der italienischen Hauptstadt in der Galerie Doria Pamphili zu sehen.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Das gelbe Gewand ist in diesem Fall ein Symbol für eine gefallene Frau. Obwohl Maria Magdalena keine solche war, wird dies in der Bibel nicht erwähnt. Im 6. Jahrhundert wurden die Biografien von ihr und Maria Ägyptische vermischt.
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Die Farbgebung ist gedämpft und von dunklen Tönen dominiert. Ein intensiver Lichtstrahl fällt von oben herab und beleuchtet das Gesicht und den Körper der Frau, während der Rest der Szene im Schatten liegt. Dieser starke Kontrast zwischen Licht und Schatten, ein typisches Merkmal des Barock, verstärkt die dramatische Wirkung und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentrale Figur.
Die Kleidung der Frau ist schlicht gehalten, ein helles Oberteil und ein schlichtes, braunes Gewand. Ein roter Schal oder eine Schleife betont die Brust und bringt einen Farbakzent in das trübe Farbschema. Das Gewand ist mit einem aufwendigen, weißen Muster verziert, welches einen Kontrast zur schlichten Natur des Restes der Kleidung bildet.
Im Vordergrund liegen verstreute Gegenstände – eine Ansammlung von Münzen, ein Krug und weitere kleine Objekte. Diese Details deuten auf eine vergangene Lebensweise hin, möglicherweise auf Reichtum oder Vergnügungen, die nun hinter ihr liegen. Sie können als Symbole für die materiellen Güter interpretiert werden, von denen sie sich nun befreit hat, um sich der spirituellen Reinigung zu widmen.
Die Darstellung der Frau, ihr Gesichtsausdruck und die Position ihres Körpers lassen auf eine Geschichte von Sünde und Umkehr schließen. Der Fokus liegt auf ihrer inneren Verwandlung und ihrem Streben nach spiritueller Erlösung. Es entsteht der Eindruck von Schmerz, aber auch von Hoffnung und Entschlossenheit. Der dunkle Hintergrund trägt zur Atmosphäre der Einsamkeit und des Rückzugs bei, unterstreicht aber gleichzeitig die Intensität ihrer inneren Erfahrung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Malerei eine tief bewegende Darstellung menschlichen Leidens und spiritueller Umkehr ist. Die Verwendung von Licht und Schatten, die schlichte Farbgebung und die sorgfältige Anordnung der Details tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Stille und Kontemplation zu schaffen.