Conversion of Saint Paul on the Road to Damascus Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610)
Michelangelo Merisi da Caravaggio – Conversion of Saint Paul on the Road to Damascus
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Maler: Michelangelo Merisi da Caravaggio
Aus der Apostelgeschichte schöpfte der Maler Caravaggio ein bedeutendes dramatisches Thema für sein Gemälde für die römische Kirche. Saulus gehörte zu den furchtbarsten und rücksichtslosesten Christenverfolgern. Der Überlieferung nach war er auf dem Weg nach Damaskus, um einige Anhänger Christi einzukerkern. Am Tag zuvor hatte er die Erlaubnis des Hohenpriesters erhalten, sie zu verhaften. Als der Verfolger sich seinem Ziel näherte, wurde er von einem hellen Licht vom Himmel geblendet.
Beschreibung des Gemäldes Die Bekehrung des Saulus von Michelangelo Merisi da Caravaggio
Aus der Apostelgeschichte schöpfte der Maler Caravaggio ein bedeutendes dramatisches Thema für sein Gemälde für die römische Kirche.
Saulus gehörte zu den furchtbarsten und rücksichtslosesten Christenverfolgern. Der Überlieferung nach war er auf dem Weg nach Damaskus, um einige Anhänger Christi einzukerkern.
Am Tag zuvor hatte er die Erlaubnis des Hohenpriesters erhalten, sie zu verhaften. Als der Verfolger sich seinem Ziel näherte, wurde er von einem hellen Licht vom Himmel geblendet. Als er zu Boden fiel, hörte er die deutliche Rede Jesu, der in einem vorwurfsvollen, mahnenden Ton fragte: "Warum verfolgst du mich?"
Dann erschien Christus seinem Jünger Ananias und sagte ihm, er solle in die Wohnung des Saulus gehen und dem Blinden die Hände auflegen, damit er wieder sehen könne. Dieser Jünger hat diesen Auftrag ausgeführt. Saulus ließ sich taufen und wurde unter dem neuen Namen Paulus ein Prediger des christlichen Glaubens.
Die Geschichte, die Sauls Leben radikal veränderte, wird von dem Meister mit großer Ausdruckskraft beschrieben. Das Leuchten der Erscheinung Christi veranlasst den ehemaligen Mörder, seine Augen fest zu schließen, vor Schreck zu Boden zu fallen und sich vor Angst vor sein Pferd zu werfen. Der massige Pferdekörper nimmt fast die Hälfte der Leinwand ein - im oberen Teil des Bildes, als ob er über die hilflos gefallene Figur hinausragt. So lenkt Caravaggio den Betrachter von dem Mann ab, indem er seinen Blick auf das starke ätherische Licht über ihm lenkt.
Das erstaunliche Werk des Künstlers zeichnet sich auch dadurch aus, dass der vom Pferd gestürzte Paulus mit seinen Gliedmaßen über den Rahmen des Bildes hinausragt. Dank dieser raffinierten Art der Komposition hat der Betrachter das Gefühl, Zeuge des Geschehens im Bild zu sein, sich stärker in die Gefühle des Helden hineinzuversetzen und an die Übernatürlichkeit des Ereignisses zu glauben.
Das realistische Zeugnis der göttlichen Erscheinung wird heute in der Kapelle Santa Maria in Rom aufbewahrt.
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Über ihm steht eine weitere Gestalt, vermutlich ein Reiter, der seine Hand nach vorne streckt. In seiner Hand hält er einen Gegenstand, der wie eine Kette oder ein Schmuckstück wirkt, möglicherweise ein Symbol für die Fesseln der Welt oder für einen früheren Glauben. Sein Gesicht ist von tiefer Erschütterung und möglicherweise von Erkenntnis geprägt.
Das Pferd dominiert die Komposition durch seine Größe und die Art, wie es in das Licht gerückt ist. Seine Darstellung ist naturalistisch und detailreich, wobei die Muskeln und die Fellstruktur betont werden. Es wirkt gleichzeitig kraftvoll und verängstigt, was die innere Zerrissenheit der Szene unterstreicht.
Das Licht spielt eine entscheidende Rolle. Es fällt von oben und beleuchtet bestimmte Bereiche der Figuren und des Pferdes, während der Rest in tiefem Schatten liegt. Dieser starke Kontrast, ein Kennzeichen des Caravaggismo, erzeugt ein Gefühl von Dramatik und Spiritualität. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Elemente und verstärkt die emotionale Wirkung des Bildes.
Subtextuell deutet das Werk auf einen Moment der Umkehr und Transformation hin. Der Mann am Boden, der offenbar seinen bisherigen Weg verlassen hat, scheint in einer tiefen Krise zu sein, die aber möglicherweise auch den Beginn einer neuen spirituellen Reise markiert. Der Reiter, der ihm gegenübersteht, könnte eine göttliche Intervention repräsentieren oder als Katalysator für diese Veränderung dienen. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Gewalt, Erschütterung und letztlich von Hoffnung auf Erlösung. Die Betonung liegt auf der individuellen Erfahrung des Glaubens und der plötzlichen Erkenntnis, die das Leben eines Menschen grundlegend verändern kann.