Unknown man from the 16th century Unknown painters
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Unknown painters – Unknown man from the 16th century
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt einen breiten, schwarzen Hut, dessen Form an die typischen Kopfbedeckungen des späten Mittelalters oder der frühen Renaissance erinnert. Er ist mit einem üppigen Bart ausgestattet, der bis zu seiner Brust reicht, sowie einer beeindruckenden weißen Halskrause, die vermutlich aus Spitze gefertigt wurde und ein Zeichen von Wohlstand und gesellschaftlichem Status darstellt. Um seinen Hals trägt er eine Fellstola, was auf einen gewissen Reichtum und Ansehen hindeutet.
Das Gesicht des Mannes ist von einem ernsten, fast strengen Ausdruck geprägt. Die Augen sind schmal und wirken durchdringend, während die Mundwinkel leicht nach unten gezogen sind, was einen Eindruck von Nachdenklichkeit oder sogar Melancholie vermittelt. Die Haut wirkt gezeichnet vom Leben, mit feinen Linien und Fältchen, die auf ein hohes Alter hindeuten könnten.
Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert durch dunkle Töne – Schwarz, Braun und Weiß. Diese reduzierte Palette verstärkt die Würde des Porträtierten und verleiht dem Bild eine gewisse Schwere. Die Lichtführung ist subtil; sie beleuchtet vor allem das Gesicht und die Halskrause, wodurch diese Bereiche hervorgehoben werden.
Es lässt sich vermuten, dass es sich um ein Porträt einer Persönlichkeit von Bedeutung handelt – möglicherweise eines Gelehrten, Juristen oder eines Mitglieds des Adels. Die Kleidung und der Ausdruck deuten auf eine hohe soziale Stellung hin. Der Blick des Mannes scheint direkt den Betrachter anzusehen, was eine gewisse Intimität schafft, aber gleichzeitig auch Distanz wahrt. Das Bild vermittelt einen Eindruck von Autorität, Weisheit und einem Leben voller Erfahrungen. Es ist ein Zeugnis einer vergangenen Epoche und bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt des 16. Jahrhunderts.