Portrait presumed to be of the artist Correggio (Antonio Allegri) (1489-1534)
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Correggio – Portrait presumed to be of the artist
Ort: Uffizi gallery, Florence (Galleria degli Uffizi).
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Ein dichtes, graumeliertes Bart füllt den Großteil seines Untergesichts und verleiht ihm ein robustes, fast wildes Aussehen. Die Haare, die in dunklen Brauntönen gehalten sind, fallen ungeordnet auf die Schultern, was den Eindruck von Ungezwungenheit und vielleicht auch von einem gewissen Verfall verstärkt.
Die Farbgebung ist gedämpft und überwiegend in dunklen Tönen gehalten. Das dunkle Hintergrund, fast vollständig in Schatten getaucht, lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf das Gesicht des Porträtierten. Nur wenige Lichtpunkte betonen die Konturen des Gesichts, insbesondere die Nase und die Augenbrauen, wodurch die Gesichtszüge deutlicher hervortreten.
Oben rechts ist eine lateinische Inschrift erkennbar, die das Jahr MDXXII (1622) angibt. Diese Jahreszahl könnte ein wichtiges Datum im Leben des Dargestellten markieren oder als Datierung des Werkes dienen.
Die Subtexte dieses Portraits deuten auf eine Persönlichkeit hin, die sowohl von Erfahrung als auch von Kontemplation geprägt ist. Der ernste Blick und das ungepflegte Äußere könnten auf ein Leben voller Herausforderungen und möglicherweise auch auf eine gewisse Enttäuschung hindeuten. Gleichzeitig strahlt er eine gewisse Würde und Selbstsicherheit aus, die darauf schließen lässt, dass es sich um eine Person von Rang handelt. Die Dunkelheit, die das Porträt umgibt, verstärkt den Eindruck von Melancholie und Innerlichkeit, während der direkte Blick des Dargestellten eine gewisse Offenheit und Ehrlichkeit vermittelt. Insgesamt entsteht der Eindruck eines Mannes, der sein Leben lang viel erlebt hat und nun in die Stille und Reflexion eintaucht.