Unknown * Chinese artists of the Middle Ages
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Chinese artists of the Middle Ages (红梅孔雀图) – Unknown
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* Ma Lin (马麟). Familienerbstück, eine Darstellung von Blumen und Vögeln (传世花鸟画). 24,3 x 31,6 cm. Palastmuseum, Peking.
Anmerkungen:
1. Der Künstler ist Ma Lin (Lebensdaten unbekannt), Sohn des Malers Ma Yuan aus der südlichen Song-Dynastie (马远), 1160-1225 гг.
2. Abgebildet sind eine rote Pflaume, Zypressen und Pfauen.
Quelle: http://www.huitu.com/design/show/20160609/112714660600.html
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Die Komposition ist von einer spärlichen, fast monochromen Farbgebung geprägt, die sich primär auf verschiedene Brauntöne und gedämpfte Rottöne konzentriert. Ein Baum mit blühenden Zweigen, vermutlich eine Pflaume, dominiert die linke Bildhälfte. Seine Äste sind mit zarten Blüten besetzt, die einen Kontrast zu der rauen Textur des Baumstamms bilden. Rechts davon erhebt sich ein weiterer Baum, dessen dichtes Grün die Szene lebendig auflockert.
Ein Paar Fasanen, oder ähnliche Vögel, befindet sich am Fuße der Bäume. Die Details der Federn sind akkurat wiedergegeben, obwohl sie in den Gesamtkontext des Gemäldes harmonisch integriert sind. Eine einzelne Pfauenfeder, aufrecht stehend und mit ihrer leuchtenden Farbe herausstachend, bildet den zentralen Blickfang. Die Feder ist in ihrer Form und Farbgebung präzise dargestellt und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters direkt auf sich.
Die Darstellung der Bäume und Vögel wirkt naturalistisch, jedoch ist die gesamte Szene in einer stilisierten Weise gehalten, die typisch für die traditionelle chinesische Malerei ist. Die subtile Farbgebung, die Reduktion auf das Wesentliche und die Harmonie zwischen den Elementen erzeugen eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation.
Es lässt sich vermuten, dass das Werk eine symbolische Bedeutung trägt. Der Pfau, oft ein Zeichen für Schönheit, Stolz und Glück, steht in Kontrast zu den bescheidenen Fasanen. Die blühenden Pflaumenbäume könnten für Neubeginn und Erneuerung stehen, während die Bäume generell für Stärke und Beständigkeit stehen könnten. Die gesamte Szene könnte als Metapher für die Vergänglichkeit der Schönheit und die Bedeutung des inneren Friedens interpretiert werden, wobei die Pfauenfeder als Symbol für die transzendente Schönheit des Geistes angesehen werden könnte. Die im Bildrand angebrachten Stempel deuten auf die Künstlerische Autorenschaft und möglicherweise auch auf den Besitz des Werkes hin.