Little girl with cap Mary Stevenson Cassatt (1844-1926)
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Mary Stevenson Cassatt – Little girl with cap
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Der Künstler hat eine lose, skizzenhafte Technik angewendet. Die Linien sind nicht sauber und definiert, sondern wirken eher wie schnelle, flüchtige Beobachtungen. Dies verleiht der Darstellung eine gewisse Spontaneität und Lebendigkeit. Besonders auffällig ist die Verwendung von Schraffuren, um Schatten zu erzeugen und dem Mädchen ein gewisses räumliches Volumen zu geben. Die Hände sind nur angedeutet, wobei sie vor dem Körper gefaltet sind – eine Geste, die sowohl Unsicherheit als auch Bescheidenheit vermuten lässt.
Der Hintergrund ist reduziert und besteht hauptsächlich aus einem dunklen, unklaren Bereich, der vermutlich einen Stuhl oder eine Wand andeutet. Diese Vereinfachung lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf das Mädchen selbst. Die Komposition wirkt ruhig und harmonisch; die vertikale Ausrichtung des Motivs verleiht ihr eine gewisse Würde.
Subtextuell könnte die Zeichnung als Darstellung von Unschuld und kindlicher Reinheit interpretiert werden. Die Kappe, obwohl sie das Gesicht teilweise verdeckt, trägt zur Aura der Geheimnisvollheit bei und lässt Raum für eigene Interpretationen. Die zurückhaltende Körperhaltung des Mädchens deutet möglicherweise auf eine gewisse Schüchternheit oder Besorgnis hin, während die sorgfältig gebundene Kappe und das saubere Kleid ein Bild von Ordnung und gesellschaftlicher Konvention vermitteln. Insgesamt erweckt die Zeichnung den Eindruck einer flüchtigen Momentaufnahme, eingefangen mit großer Sensibilität und Beobachtungsgabe.