Portrait of a man in the 18th-century costume Domenico Morelli (1826-1901)
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Domenico Morelli – Portrait of a man in the 18th-century costume
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Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend. Dominieren Braun-, Grau- und Grüntöne, die eine Atmosphäre der Melancholie und Introspektion erzeugen. Die Beleuchtung ist diffus und ungleichmäßig verteilt, was die Gesichtszüge des Mannes teilweise in Schatten legt und ihm ein gewisses Geheimnis verleiht. Der Hintergrund ist dunkel gehalten und verschwimmt fast vollständig, wodurch der Fokus voll und ganz auf dem Dargestellten liegt.
Die Komposition wirkt geschlossen und intim. Die Nähe des Mannes zum Betrachter erzeugt eine unmittelbare Verbindung, lädt aber gleichzeitig dazu ein, über seine Gedanken und sein Inneres zu spekulieren. Der Blick des Mannes ist nach unten gerichtet, was den Eindruck von Versunkenheit verstärkt.
Es lässt sich vermuten, dass es sich um die Darstellung eines Gelehrten oder Künstlers handelt, der in seiner Arbeit vertieft ist. Die schlichte Umgebung und die fehlende Prunkhaftigkeit deuten auf eine gewisse Bescheidenheit und einen Fokus auf das Wesentliche hin. Möglicherweise soll hier auch ein Idealbild des Intellektuellen des Zeitalters vermittelt werden: ein Mensch, der sich der Welt entzieht, um in seiner eigenen Gedankenwelt zu forschen und zu schaffen. Die Unvollkommenheiten im Pinselstrich und die insgesamt etwas grobe Ausführung lassen zudem erahnen, dass es sich um eine Studie oder Vorarbeit handeln könnte, ein Entwurf für ein umfassenderes Werk.