Sorrento Landscape Domenico Morelli (1826-1901)
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Domenico Morelli – Sorrento Landscape
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Die Darstellung ist nicht detailreich; die einzelnen Elemente der Landschaft werden eher durch ihre Farbe und Textur als durch präzise Formen erfasst. Die Felsen sind nur angedeutet, ihre Konturen verschwimmen mit dem umgebenden Grün. Die Vegetation wirkt wild und ungestutzt, was einen Eindruck von Natürlichkeit und Unberührtheit vermittelt.
Ein leichter Himmelsanteil ist am oberen Bildrand erkennbar, der durch blasse Blautöne eine gewisse Weite suggeriert. Die Lichtverhältnisse scheinen diffus zu sein; es gibt keine deutlichen Schatten oder Highlights, was die Szene in einen weichen, fast träumerischen Zustand versetzt.
Die Malerei scheint weniger an einer genauen Wiedergabe der Realität interessiert zu sein als vielmehr an der Erfassung eines flüchtigen Eindrucks, einer Atmosphäre. Es entsteht ein Gefühl von Wärme und Ruhe, aber auch eine gewisse Melancholie, die durch die Kargheit der Landschaft verstärkt wird. Die Abwesenheit menschlicher Elemente trägt dazu bei, dass der Fokus voll und ganz auf die Natur gerichtet bleibt. Man könnte vermuten, dass es dem Künstler darum ging, die Essenz eines Ortes einzufangen – nicht seine konkrete Beschaffenheit, sondern vielmehr das Gefühl, das er hervorruft. Die Malerei lädt den Betrachter ein, in diese Landschaft einzutauchen und sich von ihrer stillen Schönheit berühren zu lassen.