Refugees from Aquileia Domenico Morelli (1826-1901)
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Domenico Morelli – Refugees from Aquileia
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Die Menschen auf der Flöße sind dicht aneinandergepresst; ihre Körper berühren sich, was ein Gefühl von Enge und Hilflosigkeit vermittelt. Die Gesichter wirken erschöpft und ausdruckslos, einige blicken nach vorn, andere scheinen in Gedanken versunken zu sein. Ein Mann im Vordergrund stützt sich auf einen Stock, seine Haltung deutet auf Erschöpfung und Verzweiflung hin. Ein Kind liegt leblos auf der Flöße, was die Tragweite des Ereignisses unterstreicht und eine tiefe Trauer hervorruft.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit auf die Figuren und ihre unmittelbare Umgebung. Die Flöße selbst wirkt instabil und zerbrechlich, was die prekäre Situation der Geflüchteten symbolisiert. Im Hintergrund sind weitere Boote erkennbar, die möglicherweise Rettung oder zumindest eine neue Möglichkeit zur Fortbewegung darstellen. Die Darstellung ist nicht auf dramatische Inszenierung aus, sondern eher auf eine nüchterne Dokumentation des Leids.
Subtextuell scheint das Werk die Folgen von Krieg und Vertreibung zu thematisieren. Die fehlende Detailtreue in den Gesichtszügen der Personen lässt sie zu archetypischen Figuren der Not werden, wodurch die Darstellung universellere Bedeutung erlangt. Die Farbwahl verstärkt das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und des Verlustes. Es entsteht ein Eindruck von Verlassenheit und dem Kampf ums Überleben unter extremen Bedingungen. Die Szene suggeriert eine Geschichte von Flucht, Trauma und dem Wunsch nach Sicherheit, die über den konkreten Anlass hinausgeht.