Ebbe Ulfeld (1616-1682) Peter Raemsdorf (1606-1653)
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Peter Raemsdorf – Ebbe Ulfeld (1616-1682)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt ein prächtiges Kostüm: Eine gelbbraune Hose und eine Weste gleichen Tons, überzogen von einer dunklen, fast schwarzen Jacke mit üppigem Pelzbesatz an den Säumen. Die Jacke ist offen getragen, sodass die feine Stickerei der Weste sichtbar wird. Ein weißes Kragenhemd mit Rüschen schließt unter dem hochgeschlossenen Kragen der Jacke ab. Lange, dunkle Haare fallen ihm über die Schultern und rahmen sein Gesicht ein. Ein markanter Schnurrbart verleiht ihm einen selbstbewussten Ausdruck.
Seine Haltung ist aufrecht und gelassen; eine Hand ruht lässig in seiner Tasche, während die andere den Degen an der Seite hält. Der Degen deutet auf seinen gesellschaftlichen Status hin – möglicherweise ein Militär oder Adliger. Die Stiefel sind mit einer verzierten Borte versehen, was ebenfalls auf einen gewissen Wohlstand schließen lässt.
Die Beleuchtung ist dramatisch und konzentriert sich hauptsächlich auf das Gesicht und die Brust des Mannes. Dies verstärkt den Eindruck von Würde und Autorität. Der Blick ist direkt in die Kamera gerichtet, was eine gewisse Herausforderung oder Distanziertheit vermittelt.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der seine Position in der Gesellschaft bewusst zur Schau stellt. Die sorgfältige Auswahl des Kostüms und die selbstbewusste Körperhaltung deuten auf einen Mann hin, der sich seiner Macht und seines Einflusses bewusst ist. Der schlichte Hintergrund unterstreicht diese Aussage zusätzlich, indem er jegliche Ablenkung von der zentralen Figur vermeidet. Es entsteht ein Eindruck von Stabilität, Kontinuität und einer gewissen Unnahbarkeit. Die Schrift oben rechts, die vermutlich Initialen oder eine Signatur enthält, verstärkt den persönlichen Charakter des Porträts und verweist auf die Individualität des Dargestellten.