Eridanus, Orion, Lepus, Columba, Cela Sculptoris, Psalterium Georgii, Sceptrum Brandenburgium Antique world maps HQ
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Antique world maps HQ – Eridanus, Orion, Lepus, Columba, Cela Sculptoris, Psalterium Georgii, Sceptrum Brandenburgium
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition ist durch ein Raster aus römischen Ziffern und Koordinatenachsen strukturiert, die eine präzise Lokalisierung der Himmelskörper ermöglichen. Die Darstellung wirkt wie eine Mischung aus kartographischer Genauigkeit und künstlerischer Gestaltung; die Sternbilder sind nicht nur als Punktgruppen dargestellt, sondern auch mit stilisierten Figuren versehen, die ihre mythologischen oder symbolischen Ursprünge andeuten. So wird beispielsweise Orion durch eine stilisierte menschliche Gestalt repräsentiert, während Columba in Form eines Taubenmotivs erscheint.
Die Farbgebung ist reduziert auf einen Sepia-Ton, der dem Bild eine gewisse Alterstuchtigkeit und Seriosität verleiht. Die Linienführung ist fein und präzise, was die technische Fertigkeit des Urhebers unterstreicht. Der Kontrast zwischen den dunklen Linien und dem hellen Hintergrund betont die einzelnen Elemente und trägt zur Übersichtlichkeit der Karte bei.
Subtextuell lässt sich eine Verbindung zu den wissenschaftlichen Bestrebungen des 18. Jahrhunderts erkennen, in denen astronomische Beobachtungen und kartographische Darstellungen eine wichtige Rolle spielten. Die detaillierte Ausarbeitung der Sternbilder könnte auch als Ausdruck einer Faszination für das Unendliche und die Ordnung des Kosmos interpretiert werden. Die lateinischen Bezeichnungen zeugen von dem damals vorherrschenden wissenschaftlichen Vokabular und unterstreichen den Anspruch auf eine objektive und universelle Darstellung des Himmels. Die Kombination aus wissenschaftlicher Präzision und künstlerischer Gestaltung lässt zudem vermuten, dass die Karte nicht nur für astronomische Zwecke gedacht war, sondern auch als dekoratives Element in Bibliotheken oder Salons Verwendung finden sollte.