Woman at the pool table; Frau Am Billardtisch Marianne von Werefkin (1860-1938)
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Marianne von Werefkin – Woman at the pool table; Frau Am Billardtisch
Ort: Zürich, Galerie Patrik Fröhlich
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Der Hintergrund dominiert das Bild und besteht aus einer intensiven, grünen Fläche, die mit feinen Strichen bearbeitet wurde, was eine gewisse Unruhe suggeriert, die im Kontrast zur stillen Pose der Frau steht. Drei geometrische Formen – ein roter Kreis, ein gelber Kreis und ein weiterer, kleinerer Kreis in ähnlicher Farbgebung – schweben in diesem Grünton versunken. Diese Elemente wirken wie Symbole oder Andeutungen, deren Bedeutung offen bleibt und Raum für Interpretationen lässt. Sie könnten als abstrakte Repräsentationen von Emotionen, Erinnerungen oder sogar kosmischen Elementen verstanden werden.
Vor der Frau befindet sich ein Tisch, auf dem ein Glas mit Flüssigkeit und eine orangefarbene Kugel liegen. Das Glas deutet auf einen Moment der Kontemplation hin, vielleicht auch auf Einsamkeit. Die Kugel könnte als Symbol für Potenzial, Spiel oder sogar Verlust interpretiert werden.
Die Farbpalette ist gedämpft und von Grün-, Rot- und Orangetönen dominiert. Diese Farbkombination erzeugt eine Atmosphäre der Sehnsucht und des Nachdenkens. Der dunkle Hintergrund verstärkt die Isolation der Frau und lenkt den Blick auf ihre Figur. Die Komposition wirkt fragmentiert, was einen Eindruck von Unvollständigkeit oder einer zersplitterten Realität vermittelt.
Die Darstellung ist nicht naturalistisch; vielmehr wird eine Stimmung erzeugt, die durch Vereinfachung und Abstraktion erreicht wird. Es entsteht der Eindruck eines Moments eingefangener Intimität, in dem die Frau in ihre Gedanken versunken ist, während die Welt um sie herum in einem stillen, grünen Nebel verschwimmt. Die Subtexte deuten auf eine innere Zerrissenheit hin, vielleicht auch auf eine Auseinandersetzung mit der eigenen Identität oder den Erwartungen der Gesellschaft.