Old age; Lebensabend Marianne von Werefkin (1860-1938)
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Marianne von Werefkin – Old age; Lebensabend
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Im Vordergrund sitzt eine ältere Person, gekleidet in dunkle Kleidung mit einem Hut, der das Gesicht teilweise verdeckt. Diese Gestalt scheint in Kontemplation versunken zu sein, die Hände gefaltet im Schoß. Die Positionierung am Rande des Bildes, leicht abgewandt vom Betrachter, erweckt den Eindruck von Abgeschiedenheit und innerer Einkehr. Um sie herum grasen Schafe, ein traditionelles Symbol für Unschuld, Sanftmut und die Vergänglichkeit der Zeit. Die Bäume, stumm und gleichförmig, stehen wie Zeugen des Vergehens der Jahre.
Der Weg, der sich im linken Bildbereich andeutet, könnte als Metapher für den Lebensweg interpretiert werden – steinig und beschwerlich, aber dennoch vorwärtsführend. Die Farbgebung ist insgesamt warm gehalten, was einen Hauch von Nostalgie und Erinnerung vermittelt. Die Komposition wirkt statisch, fast wie eine Momentaufnahme in der Zeit.
Es liegt die Vermutung nahe, dass das Werk nicht nur eine Darstellung des Alters als solches sein will, sondern auch eine Reflexion über die Vergänglichkeit aller Dinge, die Unausweichlichkeit des Abschieds und die Suche nach innerem Frieden im Angesicht des Lebensendes. Die monumentale Bergkulisse kontrastiert mit der kleinen, demütigen Figur des alten Menschen und betont so die eigene Endlichkeit in einem größeren, unpersönlichen Universum. Die Szene ist von einer stillen Würde durchzogen, die den Betrachter dazu anregt, über das Wesen des Lebens und seine Grenzen nachzudenken.