Self Portrait I. Marianne von Werefkin (1860-1938)
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Marianne von Werefkin – Self Portrait I.
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Die Farbgebung ist ausgesprochen expressiv und trägt maßgeblich zur Wirkung des Porträts bei. Ein leuchtendes Rot dominiert die Kopfbedeckung, die eine Art Hut oder Mütze darstellt, verziert mit einer rosafarbenen Blumendekoration. Diese kräftige Farbe zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich und verleiht der Figur eine gewisse Dramatik. Der Hintergrund ist in einem Wirbel aus Blau-, Gelb- und Grüntönen gehalten, was einen dynamischen Kontrast zum ruhigeren Gesichtsausdruck bildet. Die Pinselstriche sind deutlich sichtbar und tragen zur Textur und Lebendigkeit des Bildes bei.
Die Darstellung der Kleidung ist vereinfacht; ein grüner Körperteil wird angedeutet, ohne detaillierte Ausarbeitung. Dies lenkt den Fokus noch stärker auf das Gesicht und die Kopfbedeckung. Der Hals erscheint lang und schlank, was dem Gesamtbild eine gewisse Eleganz verleiht.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung einer starken, unabhängigen Persönlichkeit interpretiert werden. Die direkte Konfrontation des Blicks deutet auf Selbstsicherheit hin, während die expressiven Farben und die dynamische Komposition einen Hauch von Melancholie oder innerer Unruhe andeuten könnten. Die sorgfältig ausgewählten Accessoires – insbesondere die auffällige Kopfbedeckung – lassen auf ein bewusstes Spiel mit dem eigenen Image schließen, möglicherweise als Ausdruck einer künstlerischen Identität oder eines gesellschaftlichen Statements. Die Abwesenheit von Hintergrunddetails verstärkt den Eindruck der Isolation und Konzentration auf das Individuum. Insgesamt vermittelt das Bild eine komplexe Persönlichkeit, die sowohl Stärke als auch Verletzlichkeit ausstrahlt.