Prerowstrom Marianne von Werefkin (1860-1938)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Marianne von Werefkin – Prerowstrom
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund dominiert ein Feld oder eine Wiese, deren Struktur durch kräftige, vertikale Pinselstriche erzeugt wird. Die Textur wirkt rau und unruhig, kontrastierend mit der ruhigen Wasseroberfläche im Hintergrund. Ein dichter Baumgürtel flankiert den Flusslauf, wobei einzelne Bäume nur angedeutet sind, ihre Formen reduziert auf geometrische Elemente.
Am Horizont erkennen wir eine Siedlung oder ein Dorf, dessen Gebäude in gedämpften Farben dargestellt sind und sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Ein markanter Turm ragt aus der Bebauung hervor und dient als Orientierungspunkt im Bildraum.
Die Farbgebung ist das prägende Element dieser Darstellung. Die Kontraste zwischen den warmen Erdtönen und dem kühlen Blau des Flusses erzeugen eine dynamische Spannung. Es scheint, als ob die Landschaft nicht naturgetreu abgebildet sein soll, sondern vielmehr ein emotionaler Zustand oder eine subjektive Wahrnehmung vermittelt werden will.
Die Vereinfachung der Formen und die grobe Pinselführung lassen auf einen gewissen Grad an Abstraktion schließen. Der Künstler scheint weniger daran interessiert zu sein, eine realistische Darstellung zu liefern, als vielmehr die Atmosphäre und das Gefühl des Ortes einzufangen. Die Dunkelheit des oberen Bildrandes verstärkt den Eindruck von Tiefe und trägt zur Dramatik der Szene bei. Es entsteht ein Gefühl von Weite und Melancholie, verbunden mit einer gewissen Sehnsucht nach der Natur.