Bridge near Lausanne (Pont de Gergovie) Marianne von Werefkin (1860-1938)
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Marianne von Werefkin – Bridge near Lausanne (Pont de Gergovie)
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Der Vordergrund besteht aus einer geschwungenen Erhebung, deren Farbgebung in Grün- und Blautönen gehalten ist. Diese Fläche scheint sich dynamisch zu bewegen, da die Pinselstriche hier besonders deutlich sichtbar sind und eine Art Bewegung suggerieren. Zwei schlanke, vertikale Elemente – vermutlich Laternenpfähle – flankieren die Brücke und betonen ihre zentrale Position im Bild. Ein Schild ist an einem dieser Pfähle befestigt, dessen Inhalt jedoch unleserlich bleibt.
Der Himmel nimmt einen erheblichen Teil des Bildes ein und wird in Pastelltönen von Rosa, Blau und Weiß gemalt. Die Wolken sind nicht realistisch dargestellt, sondern eher als diffuse Farbflächen angelegt, die eine Atmosphäre der Unruhe oder Veränderung erzeugen. Ein leuchtender, runder Fleck – möglicherweise eine Sonne oder ein anderes Himmelsphänomen – sticht inmitten des Himmels hervor und zieht den Blick auf sich.
Die Komposition wirkt trotz der scheinbaren Einfachheit komplex. Die Farbpalette ist reduziert, aber dennoch lebendig und kontrastreich. Der Künstler scheint weniger an einer detailgetreuen Wiedergabe der Landschaft interessiert zu sein als vielmehr an der Vermittlung eines Eindrucks, einer Stimmung. Die lockere Malweise und die verzerrten Formen lassen eine subjektive Wahrnehmung erahnen. Es entsteht ein Gefühl von Bewegung und Vergänglichkeit, das den Betrachter dazu auffordert, über die Bedeutung des Moments nachzudenken. Der Kontrast zwischen der festen Brückenstruktur und dem flüchtigen Himmel deutet möglicherweise auf einen Gegensatz zwischen Stabilität und Veränderung hin.