Ballroom; Ballsaal Marianne von Werefkin (1860-1938)
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Marianne von Werefkin – Ballroom; Ballsaal
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Rechts daneben sehen wir ein weiteres Paar, ebenfalls im Tanz begriffen, jedoch weniger detailliert ausgearbeitet. Die Frau trägt ein ähnliches Kleid wie ihre Pendant links, auch hier dominiert die helle Farbgebung.
Der Hintergrund des Bildes ist dramatisch anders gestaltet. Ein leuchtend roter Vorhang trennt den Ballsaal von einer turbulenten Szene: Eine dicht gedrängte Menge tanzt und feiert unter einem sternübersäten Himmel. Die Figuren in diesem Bereich sind nur schemenhaft angedeutet, fast wie eine fließende Masse aus Farben. Der Himmel wirkt unruhig, die Sterne wirken wie kleine Lichtpunkte inmitten einer düsteren Atmosphäre.
Die Farbgebung spielt eine zentrale Rolle bei der Interpretation des Werkes. Das helle Weiß und Beige der Kleider im Vordergrund stehen in starkem Kontrast zum intensiven Rot des Vorhangs und dem dunklen Hintergrund. Dieser Kontrast verstärkt die Trennung zwischen den Figuren im Vordergrund und der ausgelassenen Stimmung im Hintergrund.
Es entsteht ein Gefühl von Entfremdung und Isolation. Die Paare im Vordergrund wirken wie isolierte Beobachter inmitten einer anonymen Menge. Möglicherweise thematisiert das Werk die Oberflächlichkeit des gesellschaftlichen Lebens, die Maskerade des Balls und die Distanz zwischen Individuen trotz vermeintlicher Nähe. Der Kontrast zwischen der stillgelegten Eleganz der Figuren im Vordergrund und dem chaotischen Tanz im Hintergrund könnte auch eine Reflexion über die Dualität von Ordnung und Chaos, Kontrolle und Ausbruch darstellen. Die unklaren Gesichter der Figuren lassen Raum für Interpretationen und verstärken den Eindruck einer allgemeinen Entfremdung.