Storm wind; Sturmwind Marianne von Werefkin (1860-1938)
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Marianne von Werefkin – Storm wind; Sturmwind
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Der Himmel dominiert die obere Bildhälfte und ist von wirbelnden Pinselstrichen durchzogen, die den Eindruck eines heftigen Windes oder einer stürmischen Atmosphäre erwecken. Die Bäume im Hintergrund sind kahl und wirken fast wie skelettartige Gestalten, die sich dem tobenden Wind entgegenstemmen. Ein blasser Halbmond scheint durch die Wolken zu brechen, was eine gewisse Melancholie verstärkt.
Vor dem Gebäude befinden sich drei Figuren. Eine Person steht mit einem dunklen Mantel bekleidet etwas abseits und scheint den Sturm zu beobachten oder Schutz vor ihm zu suchen. Zwei weitere Personen stehen näher am Eingang des Cafés; ihre Gestalten sind im Schatten verborgen, was eine gewisse Distanz und Isolation suggeriert.
Die Farbpalette ist von tiefen Grüntönen, Blautönen und Rottönen geprägt, die in ihrer Intensität fast greifbar wirken. Die groben Pinselstriche verleihen der Darstellung eine rohe, unmittelbare Qualität. Es entsteht ein Gefühl von Unruhe und Beklemmung, aber auch von Wärme und Geborgenheit, das vom Licht des Cafés ausgeht.
Subtextuell könnte die Szene als Metapher für die menschliche Existenz in einer unberechenbaren Welt interpretiert werden. Das Café repräsentiert möglicherweise einen Ort der Zuflucht und Gemeinschaft, während der Sturm die Herausforderungen und Schwierigkeiten des Lebens symbolisiert. Die einzelnen Figuren verkörpern unterschiedliche Reaktionen auf diese Umstände: Akzeptanz, Beobachtung oder das Suchen nach Trost im Angesicht der Widrigkeiten. Die Darstellung evoziert eine Stimmung zwischen Hoffnungslosigkeit und dem Wunsch nach Wärme und menschlicher Nähe.