SELF-PORTRAIT Olof Sager-Nelson (1868-1896)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Olof Sager-Nelson – SELF-PORTRAIT
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Künstler hat sich in einer Dreiviertelperspektive dargestellt, was dem Porträt eine gewisse Dynamik verleiht. Das Gesicht ist markant geformt mit ausgeprägten Wangenknochen und einem kräftigen Kinn. Der Bart, ein prägnanter Schnurrbart, betont die Maskulinität des Abgebildeten und trägt zur Gesamtwirkung der Ernsthaftigkeit bei. Die Augen sind dunkel und wirken tiefgründig, sie scheinen den Betrachter zu durchdringen.
Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von dunklen Tönen – Brauntöne, Grautöne und Schwarztöne. Diese Farbpalette verstärkt die melancholische Stimmung des Bildes und unterstreicht die innere Haltung des Porträtierten. Die wenigen helleren Farbtupfer, insbesondere im Bereich der Hautpartien und des weißen Kragens, lenken den Blick auf das Gesicht und schaffen einen subtilen Kontrast.
Die Malweise ist expressiv und weist eine gewisse Rauheit auf. Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Textur der Oberfläche bei. Dies verleiht dem Bild eine gewisse Spontaneität und Lebendigkeit. Die Darstellung wirkt weniger darauf bedacht, eine fotorealistische Abbildung zu sein, sondern vielmehr die charakterlichen Züge und den Ausdruck des Künstlers einzufangen.
Subtextuell könnte das Selbstbildnis als Reflexion über Identität und Selbstwahrnehmung interpretiert werden. Der ernste Blick und die gedämpfte Farbgebung lassen auf eine gewisse innere Auseinandersetzung schließen. Es entsteht der Eindruck eines Mannes, der sich seiner selbst bewusst ist und seine Erfahrungen verarbeitet. Die direkte Konfrontation mit dem Betrachter deutet möglicherweise auf einen Wunsch nach Verständnis oder Anerkennung hin. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Tiefe, Kontemplation und einer gewissen Melancholie.