The Second of May 1808, 1814, oil on canvas, Museo del Francisco Jose De Goya y Lucientes (1746-1828)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Francisco Jose De Goya y Lucientes – The Second of May 1808, 1814, oil on canvas, Museo del
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund wird die Aufmerksamkeit auf eine Gruppe von Männern gelenkt, die in fieberhafter Hast kämpfen. Ein Mann, nackt bis auf die weiße Lende, erhebt seine Arme in einer verzweifelten Geste, während ein anderer versucht, ihn niederzuschlagen. Die dramatische Beleuchtung, die sich vor allem auf diese zentrale Szene konzentriert, verstärkt den Eindruck von unmittelbarer Gefahr und Verzweiflung.
Weiter hinten reiten mehrere Reiterfiguren auf Pferden in den Kampf hinein. Diese Reiter sind in prächtige Uniformen gekleidet und wirken im Kontrast zu den schlichten, oft zerrissenen Gewändern der kämpfenden Fußsoldaten. Ein Reiter, der ein weißes Pferd reitet und eine rote Jacke trägt, sticht besonders hervor. Seine Position und sein Auftreten lassen ihn wie eine zentrale Figur in der Schlacht erscheinen, vielleicht sogar als Anführer oder Symbol der herrschenden Macht.
Die Farbpalette ist gedämpft und von dunklen Tönen dominiert, was die düstere Atmosphäre der Szene unterstreicht. Akzente in Rot, wie die Jacke des Reiters oder die Flecken auf dem Boden, lenken den Blick und heben die Brutalität der Gewalt hervor.
Neben der unmittelbaren Darstellung des Kampfes scheint die Komposition auch eine tiefere Bedeutung zu vermitteln. Die Figuren wirken verloren und klein angesichts der bedrohlichen Häuserwand im Hintergrund. Es entsteht der Eindruck von einer unterdrückten Bevölkerung, die sich gegen eine übermächtige Macht auflehnt. Die Darstellung der nackten, verletzlichen Körper und die allgemeine Verzweiflung suggerieren eine Verletzung der Menschenwürde und einen Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung. Die Künstlerin/der Künstler scheint hier nicht nur ein historisches Ereignis zu dokumentieren, sondern auch eine universelle Botschaft über Unterdrückung und Widerstand zu vermitteln.