#29917 Ismael Smith
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Ismael Smith – #29917
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Die Augen fallen besonders ins Auge: Sie sind groß, dunkel und blicken direkt den Betrachter an. Dieser Blick ist intensiv und scheint eine gewisse Melancholie oder sogar Trauer auszudrücken. Die Nase ist lang und schlank, die Lippen schmal und leicht nach unten gezogen. Der Mundbereich wirkt angespannt, fast wie ein Zögern.
Die Haare sind kurz geschnitten und fallen in einfachen Bahnen über den Kopf. Das Ohr ist detailliert dargestellt, was dem Porträt eine gewisse Realitätsnähe verleiht. Die Farbgebung ist gedämpft; überwiegend Grautöne dominieren, wobei einzelne Bereiche durch warme Brauntöne oder rötliche Akzente hervorgehoben werden. Diese Farbakzente finden sich vor allem im Mundbereich und in den Augen, was diese Elemente zusätzlich betont.
Der Hintergrund ist neutral gehalten und trägt zur Fokussierung auf das Gesicht bei. Die Signatur des Künstlers, zusammen mit Orts- und Datumsangabe, befindet sich unten links im Bild und fügt eine persönliche Note hinzu.
Subtextuell könnte die Darstellung als Ausdruck einer inneren Zerrissenheit oder eines existentiellen Dilemmas interpretiert werden. Der ernste Blick und die reduzierten Gesichtszüge lassen auf eine tiefe Reflexion schließen. Die Kargheit der Ausführung verstärkt den Eindruck von Einfachheit und Ehrlichkeit, während gleichzeitig eine gewisse Distanz zum Porträtierten entsteht. Es könnte sich um ein Portrait einer Person handeln, die mit schwierigen Umständen konfrontiert ist oder die einen inneren Kampf durchlebt. Der Zeitpunkt der Entstehung (1913) lässt zudem Rückschlüsse auf die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse der Zeit zu, die möglicherweise den Ausdruck des Porträtierten beeinflusst haben.