#33256 Godofredo Ortega Munoz
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Godofredo Ortega Munoz – #33256
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Die Farbpalette beschränkt sich auf warme Töne: Ocker, Gelb, Braun und Beige sind vorherrschend. Diese Farbigkeit erzeugt eine Atmosphäre der Trockenheit und Hitze, verstärkt durch das Fehlen jeglicher Vegetation oder Wasserelemente. Die einzelnen Terrassen sind in unterschiedlichen Brauntönen gehalten, was einen Eindruck von Schichtung und geologischem Aufbau suggeriert. Die Kontraste zwischen den Farben sind subtil, aber wirkungsvoll; sie definieren die Formen und erzeugen eine gewisse Tiefe.
Der Bildausschnitt ist ungewöhnlich: Ein schwarzer Rahmen umgibt das Motiv, was es isoliert und betont. Dies verstärkt den Eindruck einer inszenierten Landschaft, einer Konstruktion, die nicht der natürlichen Realität entstammt. Die Perspektive ist ebenfalls unkonventionell; sie scheint weder auf einen festen Horizont ausgerichtet zu sein noch eine eindeutige Blickrichtung vorzugeben.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über menschliches Eingreifen in die Natur interpretiert werden. Die terrassierten Erhebungen könnten als anthropogene Veränderungen einer Landschaft verstanden werden, als Zeugnis menschlicher Arbeit und Umgestaltung. Die Abwesenheit von Leben und die monotone Farbgebung lassen zudem eine Melancholie oder gar eine Warnung anklingen – ein Kommentar zur möglichen Entfremdung des Menschen von seiner Umwelt. Die Künstlichkeit der Darstellung deutet darauf hin, dass es sich nicht um eine naive Wiedergabe der Wirklichkeit handelt, sondern um eine bewusste Auseinandersetzung mit ihr. Die scharfen Linien und die geometrische Struktur könnten auch als Metapher für Ordnung und Kontrolle gelesen werden, die im Kontrast zur natürlichen Unberechenbarkeit stehen.