img508 Joseph Stella
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Joseph Stella – img508
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Besondere Aufmerksamkeit erregt die Darstellung des Haares. Es wird nicht als fließendes Ganzes gezeichnet, sondern in einer Ansammlung von einzelnen Strichen, die eine gewisse Textur suggerieren, aber gleichzeitig auch eine Distanz schaffen. Die Haut wirkt glatt und fast leblos, ohne erkennbare Poren oder Unregelmäßigkeiten.
Die monochrome Ausführung verstärkt den Eindruck der Kargheit und des Abstrahierens. Der Hintergrund ist weiß, was die Figur hervorhebt und sie isoliert. Der dunkle Rand um das Bildfeld trägt zur Konzentration auf das Porträt bei und erzeugt eine Atmosphäre von Enge und Begrenzung.
Die Zeichnung scheint weniger an einer realistischen Wiedergabe interessiert zu sein als vielmehr an der Erforschung der Form und Struktur des menschlichen Kopfes. Es entsteht ein Eindruck von Objektivierung, als ob es sich um eine Studie handelt, die dem Betrachter die Möglichkeit nimmt, eine persönliche Beziehung zur dargestellten Person aufzubauen. Die fehlende Emotionalität und die präzise Ausführung lassen vermuten, dass es sich um eine Darstellung handelt, die über das bloße Abbild hinausgeht – möglicherweise um eine Auseinandersetzung mit Identität, Maske oder der Konstruktion des Selbst. Die Reduktion auf geometrische Formen deutet auf einen Wunsch nach Ordnung und Kontrolle hin, während die sterile Atmosphäre ein Gefühl von Unbehagen erzeugen kann.