Taking in Foundlings Leon Augustin Lhermitte (1844-1925)
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Leon Augustin Lhermitte – Taking in Foundlings
Ort: Victoria and Albert Museum, London.
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Um ihn herum drängen sich zahlreiche weitere Personen. Frauen mit Kopftüchern bilden den Großteil der Menge, ihre Gesichter wirken angespannt und von Sorge gezeichnet. Einige halten Körbe oder Taschen, andere scheinen einfach nur zu beobachten. Ein Kind in brauner Kleidung und mit Hut sitzt vor einem Holzkistchen voller Früchte und bietet diese an, was einen Kontrast zu der ernsten Stimmung der Szene bildet.
Die Architektur im Hintergrund, die aus grauem Steinwerk besteht, wirkt robust und unpersönlich. Ein kleines Heiligenbildnis ist an der Wand angebracht, was eine religiöse Dimension hinzufügt und möglicherweise auf die Hoffnung und den Trost verweist, die in der Einrichtung gesucht werden. Die Bäume im Hintergrund und der leicht bewölkte Himmel deuten auf einen Übergang von Herbst zu Winter hin.
Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von Armut, Verzweiflung und sozialer Not. Die Menschen scheinen in einer schwierigen Lage zu sein, und die Übergabe des Kindes deutet auf eine Entscheidung hin, die mit großer Last verbunden ist. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Frauen ihre Kinder aus Mangel an Mitteln oder aufgrund schwieriger Lebensumstände abgeben müssen.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentrale Handlung, betont aber gleichzeitig die große Anzahl der Betroffenen. Die Früchte, die vom Kind angeboten werden, könnten als Symbol für Hoffnung oder Überlebenswillen interpretiert werden, in einer ansonsten düsteren Situation. Insgesamt wirkt die Darstellung als eine sozialkritische Anklage gegen die Lebensbedingungen der Armen und Verzweifelten, die auf die Hilfe von Institutionen angewiesen sind.