Reuterholm, unknown female member of the genus Lorens Pasch the Elder (1702-1766)
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Lorens Pasch the Elder – Reuterholm, unknown female member of the genus
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Frau blickt direkt in die Betrachterperspektive, was einen gewissen Grad an Intimität und Selbstbewusstsein suggeriert. Ihr Blick ist ruhig und unaufdringlich, ohne dabei jedoch distanziert zu wirken. Die Lippen sind leicht geöffnet, was eine subtile Lebendigkeit vermittelt.
Die Frisur ist hochgesteckt und mit Blumen geschmückt, ein typisches Merkmal der Mode dieser Epoche. Das Haar selbst wirkt silbrig-weiß, was entweder auf das Alter der Dargestellten oder auf die künstlerische Überhöhung hindeutet. Ein blasses Türkisblau bildet einen Kontrast zum hellen Teint und unterstreicht die Eleganz des Gesamtbildes.
Die Kleidung ist in Pastelltönen gehalten – ein zartes Rosa dominiert, wobei feine Stickereien und Spitzenapplikationen den Stoff verzieren. Die Dekolleté-Linie ist tief, was für die damalige Zeit durchaus üblich war und einen Hauch von Sinnlichkeit andeutet, der jedoch durch die zurückhaltende Darstellung des Gesichts gemildert wird. Ein floraler Schmuckkranz umspielt das Kleid, was eine Verbindung zur Natur und möglicherweise zu einer idealisierten Weiblichkeit suggeriert.
Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch, wobei die weichen Kontraste einen Eindruck von Anmut und Würde erzeugen. Die Malweise wirkt traditionell, mit einem gewissen Grad an Detailtreue in der Darstellung der Texturen – insbesondere des Stoffes und der Haut.
Subtextuell könnte das Porträt als Repräsentation eines bestimmten sozialen Standes interpretiert werden. Die sorgfältige Inszenierung, die hochwertige Kleidung und die selbstbewusste Haltung lassen auf eine Zugehörigkeit zu einer privilegierten Schicht schließen. Gleichzeitig vermittelt die Darstellung einen Eindruck von Besinnlichkeit und innerer Ruhe, was möglicherweise als Idealbild weiblicher Tugenden verstanden werden sollte. Die Blume im Haar könnten für Reinheit oder Vergänglichkeit stehen, ein häufiges Motiv in der Porträtmalerei des 18. Jahrhunderts. Insgesamt hinterlässt das Bild den Eindruck einer Frau, die sowohl gesellschaftlich integriert als auch von innerer Stärke geprägt ist.