Christ on the Mount of Olives 1 (1455) Andrea Mantegna (1431-1506)
Andrea Mantegna – Christ on the Mount of Olives 1 (1455)
Attribution bearbeiten
Laden Sie in voller Größe: 1762×1382 px (1,0 Mb)
Maler: Andrea Mantegna
Dieses Gemälde stellt eine der dramatischsten und berühmtesten Szenen aus den Evangelien dar. Wir sehen den Moment, in dem Jesus sich gerade zum Gebet mit seinen Jüngern zurückgezogen hat. Er ist ruhig und völlig ahnungslos, was in wenigen Augenblicken geschehen wird. Die Jünger ahnen nichts und schlafen. Sie wissen nicht, dass sich einer von ihnen als Verräter entpuppt hat und die Wachen anführt, um ihren Erlöser zu beseitigen.
Beschreibung des Gemäldes Gebet für den Kelch von Andrea Mantegna
Dieses Gemälde stellt eine der dramatischsten und berühmtesten Szenen aus den Evangelien dar. Wir sehen den Moment, in dem Jesus sich gerade zum Gebet mit seinen Jüngern zurückgezogen hat. Er ist ruhig und völlig ahnungslos, was in wenigen Augenblicken geschehen wird. Die Jünger ahnen nichts und schlafen. Sie wissen nicht, dass sich einer von ihnen als Verräter entpuppt hat und die Wachen anführt, um ihren Erlöser zu beseitigen. Die Gewänder der Wachen und Judas selbst sind bereits am Horizont zu sehen. Die Wachen holen Jesus unweigerlich ein, aber wie? Das Wunder findet nicht statt. In seiner Angst und Verwirrung wendet sich der Heiland mit seinem Gebet an Gott. Er versteht nicht, warum sie ihn bestrafen wollen, denn er hat während seines Aufenthalts in der Stadt niemandem etwas zuleide getan.
Jetzt gibt es ein Zeichen des Himmels vom allmächtigen Vater. Was will er seinem Sohn sagen? Wird er ihn retten? Es ist noch nicht so weit: Nur die Engel halten Jesus das Kreuz hin. Das bedeutet, dass er dem schweren Leiden auf der Erde nicht entkommen kann.
Warum schlafen die Jünger des Erlösers... Dies ist ein eher symbolisches Bild: Der Schlaf wird von den Gelehrten seit langem als eine Art geistiger Tod verstanden, denn in diesem Moment verlässt die Seele den Körper. Er wandert. Auch andere Bilder - Kaninchen - sind auf dem Gemälde zu finden. Sie verkörpern eine gewisse Scheu, Angst und fleischliche Gelüste. So haben die Jünger ihren Meister verlassen, sich von ihm losgesagt. Es ist wichtig festzustellen, dass es zwar viele Kaninchen in der Nähe der Füße der Apostel selbst gibt, diese aber vor Jesus fliehen. Dies erklärt sich aus der Tatsache, dass Jesus einen göttlichen Ursprung hat. Er hat keine fleischlichen Lüste, sondern ist rein im Herzen und im Geist. Er ist unerschütterlich, aber die Apostel erliegen der vorübergehenden Schwäche.
Das Gemälde enthält ziemlich helle und kräftige Striche. Der Künstler ist mit Zuversicht an sein Werk herangegangen. Dies verleiht der Leinwand eine zusätzliche Energie: Sie ist sehr kraftvoll und unerklärlich, und eine so große Anzahl von Symbolen und Allegorien erweckt beim Betrachter ein unerklärliches Gefühl der Unruhe.
Adblock bitte ausschalten!
Кому понравилось
Пожалуйста, подождите
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Sie müssen sich anmelden
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).



















Sie können nicht kommentieren Warum?
Darunter liegen drei weitere Figuren, erschöpft und schlafend, auf dem Boden verteilt. Ihre Kleidung ist in leuchtenden Farben gehalten, was einen deutlichen Kontrast zu der düsteren Stimmung des zentralen Gebets bildet. Die Anordnung der Figuren suggeriert eine Atmosphäre der Ohnmacht und des Wartens. Ein Baum mit kargen Ästen, der sich rechts erhebt, verstärkt das Gefühl der Einsamkeit und der Verlassenheit.
Im Hintergrund erstreckt sich eine detaillierte Landschaft mit sanften Hügeln, einer Stadt mit mittelalterlichen Türmen und einer dramatischen Felsformation. Am Himmel, oberhalb der Felsen, schweben Engel, die eine Aura von transzendenter Hoffnung und göttlicher Gegenwart ausstrahlen. Ein einzelner, dunkler Vogel, möglicherweise ein Rabe, fliegt über die Szene, was eine melancholische Note hinzufügt und auf bevorstehendes Leid hindeutet.
Die Komposition ist von einer starken Perspektive geprägt, die den Blick des Betrachters in die Tiefe der Landschaft lenkt. Die Farbgebung ist warm und erdverbunden, mit einem Kontrast zwischen den hellen Farben der schlafenden Figuren und dem dunklen Ton der zentralen Gestalt.
Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von innerer Zerrissenheit und spiritueller Anspannung. Es scheint, als würde der zentrale Charakter vor einer bevorstehenden Prüfung stehen, während die anderen Figuren in tiefer Erschöpfung versunken sind. Die Landschaft im Hintergrund, mit der Stadt und den Bergen, symbolisiert möglicherweise die Welt und die Herausforderungen, denen der zentrale Charakter gegenübersteht. Die Engel am Himmel bieten einen Hoffnungsschimmer, während der Rabe die unausweichliche Natur des Leidens betont. Insgesamt wirkt das Werk von tiefem religiösen Gefühl und einer intensiven Auseinandersetzung mit Themen wie Gebet, Opfer und Hoffnung.