malevich170 Kazimir Malevich (1879-1935)
Kazimir Malevich – malevich170
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Maler: Kazimir Malevich
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
Kasimir Malewitsch hatte aus irgendeinem Grund die Idee, das Haus in einem separaten, massiven Gemälde zu isolieren. Die Ziele sind nicht sehr klar, aber das weiß der Künstler am besten. Genau das gleiche Haus ist bereits in anderen Gemälden von Kasimir zu sehen, wie z. B. Komplizierte Vorahnung und Der fliehende Mann. Nur auf diesen Gemälden ist das Haus im Hintergrund, verkleinert. Hier ist sie die zentrale "Figur". Ein gewöhnliches Rechteck in leuchtendem Rot, das offenbar auf Ziegelsteine hindeutet und mit einem schwarzen Trapezdach bedeckt ist.
Beschreibung des Gemäldes "Das rote Haus" von Kasimir Malewitsch
Kasimir Malewitsch hatte aus irgendeinem Grund die Idee, das Haus in einem separaten, massiven Gemälde zu isolieren. Die Ziele sind nicht sehr klar, aber das weiß der Künstler am besten. Genau das gleiche Haus ist bereits in anderen Gemälden von Kasimir zu sehen, wie z. B. Komplizierte Vorahnung und Der fliehende Mann. Nur auf diesen Gemälden ist das Haus im Hintergrund, verkleinert. Hier ist sie die zentrale "Figur".
Ein gewöhnliches Rechteck in leuchtendem Rot, das offenbar auf Ziegelsteine hindeutet und mit einem schwarzen Trapezdach bedeckt ist. Aber beachten Sie, wie sehr dieses Dach einem Sargdeckel ähnelt, nur dass die Fenster eingezeichnet sind! Dafür gibt es natürlich einen Grund.
Keine Menschenseele ist zu sehen, die Felder, der Horizont, der Raum sind leblos, fast tot. Und inmitten dieser Verwüstung ein rotes (die Farbe des Blutes) Haus, bedeckt mit einem schwarzen (die Farbe des Todes, der Trauer) "Sargdeckel". Ist dies nicht das Symbol für menschliche Werte, die für immer verkorkt sind, für positive Emotionen, die einbetoniert sind, für Gefühle, die einbetoniert sind?
Oder ist dieses Gebäude vielleicht der schreckliche und blutige KGB? Es ist egal, welches, das auf der Moskauer Lubjanka oder das auf der Leningrader Liteiny oder ein anderes, wichtig ist, dass dieses Haus ein Symbol für unendliche Qualen und Leiden, Verlassenheit und Einsamkeit, Gott- und Menschenhass ist ...
Und wenn man dieses Gemälde unter diesem Gesichtspunkt entschlüsselt, wird die Zuordnung dieses Bildes der Angst und des Todes zu einem separaten Gemälde durch Malewitsch klar und gerechtfertigt. Immerhin war der Künstler selbst wiederholt in dieser Einrichtung. Allerdings hatte er mehr Glück als viele andere: Er wurde nach einer Weile freigelassen.
Doch nach Aussagen von Bürgern, die dort waren, ächzen sogar die Mauern, und so genügte dem Avantgarde-Künstler schon ein kurzer Aufenthalt dort, um all seine Angst und seinen Hass auf der Leinwand zu entfesseln, die wir sehen (und nicht nur darauf).
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Die Komposition ist durch eine klare Zweiseitigkeit gekennzeichnet: Oben erstreckt sich ein dynamischer Himmel, dessen Blautöne in horizontalen Streifen angeordnet sind und einen Eindruck von Bewegung und Weite erzeugen. Diese Streifen variieren von tiefem Blau bis zu einem helleren, fast eisigen Weiß, das an Schneewehen oder Bergspitzen erinnern könnte. Darunter liegt ein flaches Feld, das in mehrere Farbzonen unterteilt ist. Beginnend mit einem gelbgrünlichen Untergrund, folgt eine Reihe von horizontalen Bändern in verschiedenen Farbtönen – von Grün über Rosa bis Weiß – die die Landschaft gliedern und eine Art abgestuften Übergang schaffen.
Ein dunkles, schwarzes Band trennt das Feld vom roten Block und verstärkt dessen Isolation und Präsenz. Die Farbgebung insgesamt wirkt gedämpft und reduziert, was einen Eindruck von Stille und Kontemplation vermittelt.
Es liegt der Eindruck vor, dass der rote Block nicht nur ein geometrisches Objekt ist, sondern eine Art Symbol, möglicherweise eine stilisierte Darstellung eines Bauwerks, einer Festung oder gar einer menschlichen Figur. Die Gegenüberstellung des dynamischen Himmels und des ruhigen, horizontalen Feldes erzeugt eine Spannung, die den Blick des Betrachters auf den roten Körper lenkt. Die schwarzen Punkte auf der Oberseite des Blocks könnten eine Referenz zu Architekturdetails sein oder auch eine symbolische Bedeutung tragen.
Die Abwesenheit von Perspektive und die flache Darstellung der Landschaft verstärken den Eindruck einer zweidimensionalen Welt, in der Form und Farbe im Vordergrund stehen. Die Farbzonen könnten als Metapher für verschiedene Schichten der Existenz oder für die Fragmentierung der Realität interpretiert werden. Die gesamte Darstellung strahlt eine gewisse Entfremdung und Abstraktion aus, die den Betrachter dazu einlädt, über die Bedeutung der dargestellten Elemente nachzudenken.