Black square Kazimir Malevich (1879-1935)
Kazimir Malevich – Black square
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Maler: Kazimir Malevich
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
Weißer Hintergrund, schwarzes Quadrat. Was ist daran besonders oder kompliziert? Auf den ersten Blick gar nichts. Jeder kann so ein Bild malen, könnte man sagen. Doch überraschenderweise ist das Gemälde des Schwarzen Quadrats von Malewitsch zu einem Rätsel geworden, das sich bis heute erhalten hat. Und Kunstliebhaber und gewissenhafte Forscher hören nicht auf, dieses Meisterwerk der Malerei zu bewundern. Malewitsch selbst wusste nicht, wie er dieses Bild malte.
Beschreibung des Gemäldes "Schwarzes suprematistisches Quadrat" von Kasimir Malewitsch.
Weißer Hintergrund, schwarzes Quadrat. Was ist daran besonders oder kompliziert? Auf den ersten Blick gar nichts. Jeder kann so ein Bild malen, könnte man sagen. Doch überraschenderweise ist das Gemälde des Schwarzen Quadrats von Malewitsch zu einem Rätsel geworden, das sich bis heute erhalten hat. Und Kunstliebhaber und gewissenhafte Forscher hören nicht auf, dieses Meisterwerk der Malerei zu bewundern.
Malewitsch selbst wusste nicht, wie er dieses Bild malte. Unter den Rissen im schwarzen Quadrat kann man Schichten verschiedener Farben erkennen. Wir können zum Beispiel grün und rosa sehen. Malewitsch war davon überzeugt, dass das "Schwarze Quadrat" allen anderen Werken überlegen war, und dass es in der Vorstellung des Künstlers mit etwas Kosmischem verbunden war.
Das "Schwarze Quadrat" von Malewitsch sorgte für viel Gesprächsstoff und Kontroversen. Der Maler selbst und ein Kritiker nannten die Leinwand eine Ikone. Und bei der Ausstellung der Gemälde nahm das Schwarze Quadrat einen besonderen Platz ein. Wie die Ikonen wurde das Gemälde in einer Ecke des Raumes platziert. Dieses Bild war die Grenze zwischen der Kunst und den höheren Mächten. Das Gemälde dient als Gegenpol von Sein und Nichts, Logik und Alkoholismus, extremer Einfachheit und unendlicher Komplexität.
Das Gemälde hat weder einen Boden noch ein Dach. Von den Linien des Rahmens sind alle Seiten des Quadrats ungefähr gleich weit entfernt. Es gibt kleine geometrische Abweichungen, die beweisen, dass der Maler mit dem Pinsel und nicht mit dem Lineal gemalt hat.
Ein interessantes Detail ist die Position des schwarzen Quadrats vor dem weißen Hintergrund. Nebeneinander sind diese beiden Farben wie zwei Pluspunkte, die weit voneinander entfernt sind. Die vorhandene Farbvielfalt hebt jedoch alle Zwänge auf. Kunstkritiker nennen das "ätherische Statik". Aber Malewitsch selbst hat nicht versucht, die Trennung von Schwarz und Weiß zu zeigen.
Die ästhetische Seite des Bildes interessiert jeden Kenner der Malerei. Und die Antwort ist nicht leicht zu finden. Malewitsch betrachtete das Gemälde als eine Ikone. Und eine Ikone kann auch künstlerische Erscheinungsformen und Qualitäten haben. Das Bild verkörpert die Idee der Synthese. Das heißt, Philosophie und Politik, Literatur und Kunst, Religion und Wissenschaft zu einem Ganzen zu vereinen.
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BEMERKUNGEN: 4 Ответы
Habe ich Paranoia oder tanzt ein Quadrat, wenn man nicht genau hinsieht? Ich schaue mir diesen Film schon seit fünf Minuten an. Das ist lustig.
http://www.proza.ru/2011/05/29/794
Nichts Besonderes.
Das ist unvorstellbar!
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Der Kontrast zwischen dem tiefen Schwarz der Hauptfläche und dem weißen Rand ist auffällig und bildet den zentralen visuellen Anker des Werkes. Dieser Kontrast erzeugt eine Spannung, die den Betrachter dazu einlädt, sich auf die Beziehung zwischen diesen beiden Elementen zu konzentrieren.
Die Komposition ist reduziert auf das absolute Minimum. Es gibt keine erkennbaren Gegenstände, Figuren oder narrativen Elemente. Der Fokus liegt ausschließlich auf der Form – dem Quadrat – und den Farbflächen. Diese Reduktion auf das Wesentliche kann als eine bewusste Abkehr von der traditionellen bildlichen Darstellung interpretiert werden.
Die Bedeutung dieses Werkes liegt vermutlich weniger in einer direkten Aussage als vielmehr in der Frage, die es aufwirft. Das leere Quadrat könnte als Symbol für das Unendliche, das Undefinierbare oder die Leere interpretiert werden. Es könnte auch als eine Art Tabula rasa verstanden werden, eine unbeschriebene Leinwand, auf die der Betrachter seine eigenen Gedanken und Assoziationen projizieren kann.
Ein weiterer möglicher Subtext liegt in der Ablehnung der Repräsentation. Durch die Eliminierung jeglicher gegenständlichen Elemente scheint der Künstler eine Form der radikalen Abstraktion zu suchen, die über die bloße Darstellung der äußeren Welt hinausgeht. Die dunkle Fläche könnte als ein Versuch interpretiert werden, die Grenzen der Malerei selbst zu untersuchen und ihre grundlegenden Elemente – Farbe, Form, Oberfläche – zu isolieren.
Letztlich bleibt die Interpretation dieses Werkes offen und hängt stark vom jeweiligen Betrachter ab. Es fordert uns auf, unsere eigenen Vorstellungen von Kunst und Bedeutung zu hinterfragen und uns der reinen visuellen Erfahrung hinzugeben.