malevich supremus no 57 1916 Kazimir Malevich (1879-1935)
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Kazimir Malevich – malevich supremus no 57 1916
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Die Linien sind nicht selten gebrochen oder leicht versetzt, was ihnen eine gewisse Bewegung und Unruhe verleiht. Sie kreuzen sich, berühren sich oder stehen frei voneinander, ohne eine offensichtliche hierarchische Beziehung herzustellen. Die Farbflächen sind oft scharf abgegrenzt, doch auch hier gibt es subtile Variationen, die die Eindruck einer flächigen Einheit vermeiden.
Der Eindruck ist einer von kontrollierter Zufälligkeit. Es scheint, als wären die Elemente nicht willkürlich platziert, sondern nach einem inneren Gesetz angeordnet, das dem Betrachter jedoch verborgen bleibt. Die Reduktion auf geometrische Formen und eine begrenzte Farbpalette deutet auf eine Suche nach elementaren Bausteinen der Kunst hin, eine Abkehr von der gegenständlichen Darstellung hin zu einer reinen, formalen Ästhetik.
Man könnte interpretieren, dass die Anordnung der Formen eine Art kosmische Ordnung andeutet, eine Abstraktion von Naturgesetzen oder spirituellen Prinzipien. Die leere Fläche um die Formen herum verstärkt den Eindruck von Isolation und Unabhängigkeit der einzelnen Elemente. Es ist nicht auszuschließen, dass die Komposition auch als eine Reflexion über das Verhältnis von Ordnung und Chaos, von Stabilität und Bewegung, von Klarheit und Ambivalenz gelesen werden kann. Die subtile Farbgebung und die leicht unsicheren Linien verleihen dem Werk eine fragile, fast zögerliche Qualität.