Malevitj Black Square and Red Square 1915, Moma NY Kazimir Malevich (1879-1935)
Kazimir Malevich – Malevitj Black Square and Red Square 1915, Moma NY
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Maler: Kazimir Malevich
Um es mit Kasimir Malewitsch zu sagen: Der dynamische Suprematismus (eine der Bewegungen des Künstlers) ist in der Lage, den gesamten Planeten zu verändern, denn hier gibt es keine Naturen, sondern nur Figurengruppen, die den freien Flug, die ungestüme Dynamik symbolisieren. In der Tat sehen wir auf dem Gemälde schwarze und rote Quadrate, nichts weiter. Es gibt keinen Rucksack, geschweige denn einen Jungen.
Beschreibung von Kasimir Malewitschs Gemälde Der Junge mit dem Rucksack
Um es mit Kasimir Malewitsch zu sagen: Der dynamische Suprematismus (eine der Bewegungen des Künstlers) ist in der Lage, den gesamten Planeten zu verändern, denn hier gibt es keine Naturen, sondern nur Figurengruppen, die den freien Flug, die ungestüme Dynamik symbolisieren. In der Tat sehen wir auf dem Gemälde schwarze und rote Quadrate, nichts weiter.
Es gibt keinen Rucksack, geschweige denn einen Jungen. Bei Malewitsch und anderen Suprematisten ist es übrigens genau umgekehrt: Der Titel ist absolut abstrakt, während das Bild ganz klar ist, mit klar umrissenen Figuren und gleichmäßigen Bildern.
Ob die Freiheit dieses und anderer suprematistischer Gemälde absolut ist, bleibt umstritten. Der Flug, von dem Kasimir spricht, ist immer noch durch irgendetwas eingeschränkt, sei es durch das Papier oder durch andere Einschränkungen im Bild selbst. Es ist keine vollständige Freiheit mehr. Ganz zu schweigen davon, dass die Werke von der Komposition her äußerst ästhetisch sind, nicht weit entfernt von der klassischen Malerei. Das "Trio" rot-weiß-schwarz ist kein Klassiker!
Der Reiz dieses Trends liegt in der professionellen, einfach meisterhaften Darstellung russischer Seelen und Köpfe. Malewitsch übertrifft sie und spiegelt in seiner Kunst die Seelen und den Geist nicht nur Russlands, sondern der ganzen Welt wider!
Die Komposition ist schlicht, aber wenn man gedanklich eine Linie von dem schwarzen Quadrat zu dem roten zieht, sieht man eine Uhr mit einem Pendel. Für mich sieht es eher wie ein Junge mit einem Schulranzen aus, oder? Aber es gibt auch diejenigen, die, wenn sie schwarz gekleidet und mit einem roten Rucksack in Casimirs Ausstellung kommen und das Bild zum ersten Mal lebendig sehen, den Künstler als Propheten bezeichnen, der das Erscheinen eben dieser Person in der Ausstellung vorausgesagt hat. Unsinn oder nicht, Sie müssen urteilen!
Es mag sein, dass wir erst nach langen Analysen und Studien verstehen, was in dem Kopf des Jungen in schwarzer Uniform, der einen roten Rucksack auf dem Heimweg schleppt, vorgeht...
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Unterhalb des schwarzen Quadrats befindet sich ein weiteres Quadrat, diesmal rot gefärbt. Seine Position ist leicht versetzt, was einen leichten Ungleichgewicht erzeugt, der jedoch nicht disharmonisch wirkt. Auch hier ist die Form klar und definiert, doch die Farbe scheint etwas lebendiger, fast pulsiend, im Vergleich zum tiefen, absorbierenden Schwarz.
Der Hintergrund ist eine offene Fläche, die in einem hellen, fast beige-ähnlichen Farbton gehalten ist. Er trägt die Spuren einer gewissen Textur, die an grobes Leinen oder Papier erinnert. Diese Textur ist nicht gleichmäßig verteilt; sie scheint sich in Richtung der Quadrate hin zu verdichten, wodurch ein subtiler Fokus entsteht.
Die Komposition vermittelt einen Eindruck von Reduktion und Abstraktion. Es scheint, als habe der Künstler alles Überflüssige entfernt, um sich auf die essentiellen Elemente – Form, Farbe, Raum – zu konzentrieren. Die beiden Quadrate können als Symbole für Gegensätze interpretiert werden: Schwarz für das Unbekannte, das Dunkle, die Leere; Rot für Leben, Energie, Leidenschaft. Die Anordnung, die Nähe und das leichte Versatz zueinander lassen jedoch auch Raum für eine Interpretation von Dialog, von Wechselwirkung.
Die Unvollkommenheit des Hintergrunds, die Andeutung von Pinselstrichen, könnte als ein Hinweis auf die materielle Beschaffenheit der Malerei selbst verstanden werden, als eine Erinnerung daran, dass hinter der scheinbaren Einfachheit eine handwerkliche Tätigkeit steht. Die Darstellung lässt also mehrere Deutungsräume offen und fordert den Betrachter auf, sich aktiv mit der Komposition auseinanderzusetzen und eigene Assoziationen zu entwickeln. Die Strenge der Formen und die reduzierte Farbpalette erzeugen eine Atmosphäre von Kontemplation und stiller Intensität.