Correggio (Antonio di Pellegrino Allegri), Italian (active Parma), 1489-1534 – Virgin and Child, with Saint Elizabeth and the Young Saint John the Baptist Philadelphia Museum of Art
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Rechts von ihr steht eine weitere männliche Figur, die vermutlich einen Heiligen darstellt. Sein Gesicht ist ernst und etwas düster, seine Augen scheinen in die Ferne gerichtet. Er trägt ein Tuch um seinen Kopf, was ihm ein asketisches Aussehen verleiht. Die Komposition wirkt dadurch wie eine Dreiecksanordnung, wobei die Mutterfigur als Basis dient und die beiden anderen Figuren die Seiten bilden.
Der Junge, der von der Mutter gehalten wird, scheint unbeschwert zu sein. Er ist mit einem hellen Tuch gewickelt und seine Gestik deutet auf kindliche Neugier hin. Seine Darstellung steht im Kontrast zur Schwere der Atmosphäre, die von den anderen Figuren ausgeht.
Im Hintergrund erkennen wir eine verschwommene Landschaft, die durch einen dunklen Schleier verdeckt wird. Diese Unschärfe verstärkt den Fokus auf die dargestellten Personen und verleiht der Szene eine gewisse Tiefe. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, mit warmen Gelb- und Rottönen, die jedoch von dunkleren Brauntönen kontrastiert werden.
Die Darstellung deutet möglicherweise auf eine Thematik der Opferbereitschaft und des Leidens hin. Der melancholische Blick der Mutter und die ernste Miene des Heiligen lassen erahnen, dass die Szene nicht nur eine idyllische Momentaufnahme ist, sondern auch eine tiefere Bedeutung trägt. Es könnte sich um eine Andeutung auf zukünftiges Leid handeln, das den Jungen erwartet. Die Komposition selbst, mit der Dreiecksanordnung und dem Kontrast zwischen der Unbeschwertheit des Kindes und der Schwere der Erwachsenen, verstärkt diesen Eindruck. Insgesamt erweckt die Malerei einen Eindruck von stiller Kontemplation und religiöser Tiefe.