Paul Cézanne, French, 1839-1906 – Mont Sainte-Victoire Philadelphia Museum of Art
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Philadelphia Museum of Art – Paul Cézanne, French, 1839-1906 -- Mont Sainte-Victoire
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Im Vordergrund erstreckt sich ein weitläufiges Feld, das durch eine Vielzahl von grünen und gelben Farbtönen charakterisiert ist. Auch hier werden die Formen stark vereinfacht und abstrahiert. Einzelne Häuser und Baumgruppen ragen aus der Landschaft hervor, ebenfalls in einer reduzierten, fast schematischen Formsprache dargestellt. Die Häuser weisen rote Dächer auf, die einen warmen Kontrast zu den kühlen Farben des Berges bilden.
Der Himmel ist von einer dicken Wolkendecke bedeckt, die in verschiedenen Grautönen und Blautönen gemalt ist. Die Wolken sind nicht als natürliche Phänomene dargestellt, sondern als breite, flächige Farbgebilde, die die Atmosphäre des Bildes zusätzlich verdichten.
Die Komposition wirkt statisch und monumental. Die Linienführung ist präzise und kantig, was der Darstellung eine gewisse Rigidität verleiht. Die Perspektive ist ungewöhnlich, da die Landschaft nicht in einer realistischen Tiefe dargestellt wird. Vielmehr wirken die einzelnen Elemente wie auf einer Ebene angeordnet, was einen Eindruck von Künstlichkeit erzeugt.
Es scheint, dass der Künstler hier weniger an der Wiedergabe einer konkreten Landschaft interessiert ist, als vielmehr an der Erforschung der formalen Elemente der Malerei: Form, Farbe, Linie. Der Berg wird zu einem Symbol für Stabilität und Ewigkeit, während die Landschaft im Vordergrund eine Art Grundlage für diese monumentale Struktur bildet. Es liegt eine gewisse Distanz zur Natur vor, eine Beobachtung aus einer analytischen Distanz, die den Betrachter dazu anregt, die Konstruktion der Leinwand und die Prinzipien der Malerei selbst zu betrachten. Die subtile Farbgebung und die reduzierten Formen verleihen dem Bild eine meditative, fast kontemplative Atmosphäre.