Andrea di Bartolo, Italian (active Siena), first documented 1389, died 1428 – Virgin and Child Enthroned with Saints John the Baptist and James Major Philadelphia Museum of Art
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Das Kind, in rosafarbenen Gewändern, sitzt auf ihrem Schoß und hält eine kleine, weiße Rose in der Hand. Eine Heiligenschein, ebenfalls golden, umgibt seinen Kopf. Die Darstellung des Kindes wirkt hier etwas unproportional, was auf eine Tendenz zur Idealisierung und Symbolik hinweist.
Links von der Jungfrau befindet sich eine Gestalt, die vermutlich Johannes den Täufer darstellt. Er trägt ein rosafarbenes Gewand und hält ein Stoffband in der Hand, auf dem lateinische Schriftzeichen ablesbar sind. Sein Blick ist dem Betrachter zugewandt, er scheint in tiefer Kontemplation versunken.
Rechts von der Jungfrau steht eine weitere Gestalt, erkennbar als Jakobus der Ältere. Er trägt ein braunes Habit und hält einen Stab in der Hand, ein Attribut, das ihm traditionell zugeschrieben wird. Auch sein Blick ist ernst und nach innen gewandt.
Die Farbgebung ist durch warme, erdige Töne geprägt, wobei Gold eine dominante Rolle spielt. Die Verwendung von Gold dient nicht nur als dekoratives Element, sondern unterstreicht auch die spirituelle Bedeutung der Szene und betont die Göttlichkeit der dargestellten Figuren. Die Darstellung der Figuren wirkt etwas steif und formal, was typisch für die Malweise dieser Epoche ist.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Marienverehrung handelt, die durch die Anwesenheit der Heiligen Johannes und Jakobus erweitert wird. Die Komposition wirkt symmetrisch und harmonisch, was die zentrale Position der Jungfrau mit Kind hervorhebt. Die dunklen Gewänder der Jungfrau stehen im Kontrast zu den hellen Farben der Heiligen und des Kindes und lenken den Blick auf das Hauptmotiv. Die subtile Andeutung von Schmerz und Sorge im Gesicht der Jungfrau könnte auf die Vorahnung des Leidens Jesu hinweisen und der Szene eine zusätzliche Tiefe verleihen. Die Rose, die das Kind hält, symbolisiert Reinheit und Unschuld.