Ebba Brahe (1596-1674) Henrik Münnichhofen
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Henrik Münnichhofen – Ebba Brahe (1596-1674)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Frau trägt ein tiefschwarzes Kleid mit einem weißen Kragen oder einer Rüschen an der Halslinie. Die Stoffe wirken schwer und edel, was auf ihren gesellschaftlichen Status hindeutet. Ihr Haar ist in lockigen Wellen angelegt und fällt ihr über die Schultern; eine typische Frisur des 17. Jahrhunderts. Die Farbe des Haares scheint rötlich zu sein, was möglicherweise durch das Licht oder die Technik der Darstellung hervorgerufen wird.
Ihr Blick ist direkt und ungeschminkt in die Betrachterrichtung gerichtet. Es liegt keine offensichtliche Wärme oder Zärtlichkeit darin, sondern eher eine gewisse Würde und Selbstbeherrschung. Der Gesichtsausdruck wirkt ernst, fast melancholisch, was möglicherweise auf persönliche Erfahrungen oder gesellschaftliche Belastungen hindeutet.
Im oberen rechten Bildbereich befindet sich ein Wappen mit den Initialen E.B. sowie einem heraldischen Motiv. Dieses Detail deutet auf eine adlige Herkunft hin und dient als Identifikationsmerkmal. Die Jahreszahl 1634 ist ebenfalls erkennbar, was das Entstehungsdatum des Porträts festlegt oder zumindest einen wichtigen Bezugspunkt in ihrem Leben markiert.
Die Beleuchtung ist dunkel gehalten, wobei die Gesichtszüge der Frau durch ein weiches Licht betont werden. Dies erzeugt eine gewisse Tiefe und Plastizität im Bild. Die Farbpalette ist gedämpft und konzentriert sich auf Schwarz-, Weiß- und Brauntöne, was dem Porträt eine klassische und würdevolle Ausstrahlung verleiht.
Subtextuell könnte das Gemälde die Stärke und Unabhängigkeit einer Frau in einer von Männern dominierten Gesellschaft suggerieren. Die strenge Komposition und der ernste Gesichtsausdruck könnten auf eine gewisse innere Härte oder Widerstandsfähigkeit hindeuten, während das Wappen ihre soziale Stellung unterstreicht. Insgesamt vermittelt die Darstellung einen Eindruck von Würde, Intelligenz und einem Leben voller Verantwortung.