Himalayas # 5 Passing the sky Roerich N.K. (Part 5)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Roerich N.K. – Himalayas # 5 Passing the sky
Ort: International N.K. Roerich’s Center-Museum, Moscow (Международный Центр-Музей им. Н.К. Рериха).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist bemerkenswert: fast ausschließlich in Violett- und Lilatönen gehalten, mit subtilen Übergängen von helleren zu dunkleren Tönen. Diese monochrome Palette verleiht dem Bild eine gewisse Melancholie und Distanz. Die fehlende Kontrastierung lässt die Formen verschwimmen und erzeugt einen Eindruck von Weite und Unendlichkeit. Der Himmel ist nicht als klarer Raum dargestellt, sondern eher als ein Schleier aus Farbnuancen, der die Berggipfel zu umhüllen scheint.
Die Malweise wirkt expressiv; Pinselstriche sind erkennbar, aber nicht übermäßig betont. Sie tragen zur Textur bei und suggerieren Bewegung in den Wolken oder Nebelschwaden, die die Bergspitzen teilweise verbergen. Die Dunkelheit des unteren Bildrandes verstärkt zusätzlich das Gefühl der Erhabenheit und Isolation der Berggipfel.
Subtextuell könnte dieses Werk als eine Reflexion über die menschliche Vergänglichkeit im Angesicht der Natur interpretiert werden. Die monumentale Größe der Berge, in Verbindung mit der gedämpften Farbgebung, erzeugt ein Gefühl von Ehrfurcht und Demut. Es scheint, als ob der Künstler nicht primär an einer realistischen Darstellung interessiert ist, sondern vielmehr an der Vermittlung eines emotionalen Zustands – eine Kontemplation über die Grenzen des menschlichen Daseins angesichts der unberührten Wildnis. Die Abwesenheit von Menschen oder Tieren unterstreicht diese Isolation und betont die erhabene Distanz zwischen Mensch und Natur.